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Foto Buddha Bowl. Urheberin Ania Groß

Mindestens sieben Zutaten, fertig ist die Buddha Bowl

Fast alle Bloggerinnen, deren Seiten ich regelmäßig ansehe, sind blogfaul geworden. Das steckt offenbar an …
Gestern habe ich aber gleich ein ganzes Netz Beten verarbeitet und daraus sind zwei leckere Mahlzeiten geworden.
Mittags gabs diese Beet Buddha Bowl. Buddha Bowls sind grad der „heiße Scheiß“, aber eigentlich nur ein altes Leckerschmecker-Essen in neuem Gewand ;-).
Ihr findet sie im Netz rauf und runter, und ein richtiges Rezept braucht man eigentlich gar nicht. Es werden grundsätzlich einfach Zutaten von maximaler Vielfältigkeit kombiniert. Mindestens sieben sollen es sein. Ich persönlich glaube aber, dass der Himmel auch nicht runterfällt, wenn‘s mal nur sechs sind.

Vielfältigkeit kann sich auf verschiedenes beziehen. Zum Beispiel auf die Farbe, kombiniert also möglichst viele Farben in eurer Bowl.

Kombiniert Kohlehydrate, Eiweiße, Fette und möglichst viele Nähstoffe. Viele Buddha Bowls enthalten zum Beispiel gekochten Reis oder Quinoa oder Hirse, ich habe die Kohlehydrate mit Süßkartoffel abgedeckt. Eiweiß kann tierisch oder pflanzlich sein, tierisches Eiweiß wäre zum Beispiel Käse oder Joghurt. Ich habe in der Mitte Hummus, also Pflanzeneiweiß aus Kichererbsen. Fett ist bei mir das Walnuss-Öl, in dem ich die Gemüse vor dem Backen geschüttelt habe. Denn auch die Zubereitungsart der einzelnen Zutaten darf ruhig vielfältig sein. Gebacken, gedünstet, roh, püriert …
Ich habe viele Wurzelgemüse in meiner Bowl (Bete, Mohrrüben, Süßkartoffeln, Radieschen), aber auch die Früchte von Pflanzen: Tomaten, Paprika, Zucchini und Blätter: Vogelmiere, Basilikum, Knoblauchrauke, Pfennigkraut und Oregano.
Ganz wichtig ist natürlich, dass man immer ein paar sogenannte Super-Foods reintut, sonst wird das nix mit dem ewigen Leben und so. Ich hab natürlich Bete drin, die sogar ein einheimisches Super-Food ist (das gibt extra Karma-Pünktchen), und Chia oben drauf, weil ich erstaunlicherweise tatsächlich den Eindruck habe, dass mir Chia gut tut … Außerdem knispelt es schon schön.
Man kann auch Obst mit in die Bowl geben, zum Beispiel Trauben, Melone, Ananas oder Birne, die alle gut mit salzigen Lebensmitteln harmonieren.

Der Vorteil bei dem Nebeneinander ist, dass man die Komponenten unterschiedlich würzen kann und beim Essen diese Unterschiede auch herausschmeckt (anders als beim vermischten Salat). Meine Karotten habe ich nach dem Backen mit Schwarzkümmel bestreut, die gebackene Bete mit Ras el Hanut und die Zucchini mit Kubebenpfeffer aus der neuen, schicken Mühle – einem Geschenk von Ralf von Pfefferprofis.
Zusätzlich kann man noch allerlei Toppings zu den Bowls essen: Soßen aller Art, Essig/Öl, Saaten, Nüsse und andere Kerne.

Foto zwei Buddha Bowls und weiteres. Urheberin Ania Groß

Auf dem Tisch kann man noch allerlei dazu stellen, so kann jede*r die eigene Buddha Bowl noch ein bisschen individualisieren.

Zutaten für 2 Bowls wie auf den Bildern:
1 Rote Bete, geschält, in Spalten – geölt und gebacken,
1 Süßkartoffel geschält, in Spalten – geölt und gebacken,
1 große Mohrrübe, geschält, in Spalten – geölt und gebacken,
1 kleine Zucchini, geschält, in Spalten – geölt und kurz gebacken,
ca. 10 kleine, grüne Bratparika geölt und gebacken,
ca. 3 EL Walnussöl, Salz, zum Einölen des Gemüses (in einer festschließenden Dose in wenig Öl/Salz schütteln)
1 Handvoll Cherrytomaten, gewaschen, halbiert,
1 Handvoll Radieschen, geputzt, in Scheiben,
1 Handvoll frische Kräuter, gewaschen, grob geschnitten,
Hummus, fertig oder selbstgemacht,
Ras el Hanut, Schwarzkümmel, Kubebenpfeffer, Salz,
(Kürbiskern-)Öl,
Salatsoße,
Chia-Samen,
Sonnenblumenkerne, ohne Schale

Bowls geben natürlich auch ein feines Picknick-Essen oder Proviant ab, nur zu dolle durchschütteln sollte man sie unterwegs nicht. Und flüssige Zutaten/Soßen lieber in einem extra-Döschen mitnehmen.

Neben den Buddha Bowls im Bild: die schicke, neue Edelstahlpfeffermühle. Urheberin Ania Groß

Schamlose Reklame: Die Pfeffermühle aus Edelstahl mit den praktischen Deckeln habe ich von Pfefferprofis zum Testen bekommen.

Noch ein paar Wörter zur Pfeffermühle – oder Schamlose Reklame  😉

Ich bekam sogar zwei zum Testen geschenkt. Ätsch! Und ich muss sagen, bei mir haben es Pfeffermühlen nicht leicht, weil ich eigentlich seit Jahren sehr zufrieden mit meinen beiden alten bin. Aber was soll ich sagen: die neuen sind optisch viel schöner und funktionieren für alle kleineren Gewürze super! Nur größere Sachen, wie Piment oder Langpfeffer können sie nicht, weil vor dem Mahlwerk ein Steg sitzt, der nix größeres als ein Pfefferkorn vorbei lässt. Aber für die klassische Kombi (bunter) Pfeffer und Salz oder zwei Sorten Pfeffer sind diese Mühlen von Pfefferprofi wirklich fein.
Momentan gibt es nur das einfache Modell zu kaufen: hochwertiger Kunststoff OHNE Deckel, aber bald soll es auch das Modell vom Foto geben: Edelstahl mit Deckel, es rieselt also nicht immer Pfeffer auf die Tischdecke, sehr praktisch! Das Mahlwerk und die Funktion ist bei beiden gleich und somit bei beiden gut.

UPDATE! Zwei Tage später gibt es nun auch die Edelstahlmühle zu kaufen. Ein schönes Geschenk – natürlich nur zum Selbstbehalten.

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