Glutenfreie Pizza mit Rote Bete und Ziegenfrischkäse

Schlagwörter

, , , , ,

Lila Untergrund, mittelgroßer Tller mit Goldrand, darauf zwei Ecken Pizza. Man sieht Besteck und ein paar Efeublätter. Foto: © Ania Groß

Auf dem Teller ist ungefähr 1/3 von einer Pizza. Das Rezept ergibt zwei große Pizzas. Foto: © Ania Groß

Vor wenigen Tagen habe ich die glutenfreie Pizza von Dr. Oetker probiert. Essbar, aber die vielen Kalorien (über 800 pro Pizza) nicht wert. Von Schär liebe ich sowohl die glutenfreie Tiefkühlpizza wie auch die – natürlich ebenso glutenfreien – Pizzaböden zum Selbstbelegen.
Nun hatte aber der Nikkelaus meinen Vater beauftragt, mir ein Fläschchen Trüffelöl in den Stiefel zu packen. Und deshalb (und weil die Hefe schon wieder überm MHD war) hab ich mich entschlossen, den Pizzateig und auch die Soße selbst zu kochen. DIESE Pizza war alle Kalorien mehr als wert!

Zutaten für 2 Pizzas (recht groß):
500 g Bio-Tomaten,
1/2 rote Zwiebel,
(Brat-) Öl,
Tomatenmark,
Oregano, frisch oder getrocknet

250 g Universalmehl, ich hatte 30 g des glutenfreien Mehls durch Lupinenmehl ersetzt, weil es gesund ist,
1/2 Würfel Hefe,
350 ml Wasser,
1 TL Zucker,
1,5 EL gemahlene Flohsamenschalen,
1 TL Salz,
1 EL (Trüffel-) Olivenöl,

150 g Ziegenfrischkäse,
2 mittelgroße Rote Beten, vorgebacken – im Ganzen oder in Würfelchen*.
150 bis 200 g geriebener Käse, evtl. light,
Salz, Pfeffer (aus der Mühle),

Weil ich die Soße schön einkochen wollte, habe ich sie zuerst gekocht. Also, Zwiebel schälen, in Würfelchen schneiden und im Öl andünsten. Stielansatz aus den Tomaten schneiden, Tomaten würfeln, dazugeben. Oregano ggf. waschen und vorbereiten. Mitkochen. Auf mittlerer Hitze einkochen. Am Ende mit Tomatenmark und Salz/ Pfeffer abschmecken.

Falls die vorgebackene Bete nicht schon gewürfelt ist: würfeln! Falls der Käse noch nicht gerieben ist: reiben!

Für den Teig zuerst ca. 300 ml Wasser (handwarm, ca. 30 Grad) mit Zucker, 1 EL Mehl und Hefe mischen. Warten, bis sich deutliche Blasen bilden. Dann mit Mehl, Salz und Trüffelöl mischen. Kurz kneten und sofort auf zwei Blechen je einen Kreis (oder nicht so Kreis …) ausrollen. An einem warmen Ort 30 min. gehen lassen. (Das ist die Besonderheit von glutenfreiem Teig, er geht nur einmal und wird deshalb immer vor dem Gehen in Form gebracht).

Backofen auf 200 ° vorheizen (oder was immer euch bei eurem Ofen für Pizza sinnvoll erscheint).

Wenn der Teig gegangen ist, die Tomatensoße vorsichtig darauf verteilen. Darauf die Bete-Würfelchen. Vom Frischkäse mithilfe eines Messers Bröckchen zwischen die Beten setzen. Alles mit geriebenem Käse bestreuen. Ich war dabei nicht so verschwenderisch (75 g pro Pizza). Geschmolzener Käse ist zwar lecker, aber ich wollte ja auch den Bete-, Ziegenkäse- und Trüffelgeschmack nicht völlig übertünchen!

Im vorgeheizten Backofen bei ca. 200 ° Umluft ca. 12 – 15 Minuten backen.

Mit frischem Majoran/Oregano oder zur Not auch Basilikum bestreuen. Dann entweder etepetete mit Messer und Gabel schmausen – oder wie eine Bloggerin, die hier nicht genannt werden will, die Pizza mit der großen Küchenschere in Ecken schneiden und mit den Fingern essen. 😉

Pizzastücke auf Goldrandteller. Bestreut mit frischem Balkonkraut.. Foto: © Ania Groß

Ich hatte noch frischen Majoran oder Dost oder wasauchimmer auf dem Balkon. Bringt noch etwas Farbe ins Spiel. Foto: © Ania Groß

* Wenn ihr die Bete vor dem Backen in Würfelchen schneidet, dann schüttelt sie vor dem Backen mit etwas Öl und Salz in einer Schüssel mit festschließendem Deckel.

Wie immer freue ich mich maßlos über jeden Kommentar und wie Bolle, wenn ihr meinem Blog folgt (dazu tragt ihr oben links eure Mailadresse ein und müsst in der daraufhin ankommenden Mail euren Wunsch nochmal bestätigen).

Advertisements

Buchweizen-Rote-Bete-Pasta mit Gemüse und Ziegenkäse-Orangen-Soße

Schlagwörter

, , , , , ,

Mit Gold verzierter, alter Teller mit dem im Text beschriebenen Gericht auf einem violetten Untergrund. Links liegen Löffel und Gabel.

Mit der Soße schmecken auch bröselige Nudeln 😉 Es hätte darum gern ein bisschen mehr vom Sößchen sein dürfen. Foto: © Ania Groß

Rote-Bete-Buchweizen-Penne. Beileibe keine Reklame, aber ein Produkttest.

Packungsfoto: Tüte mit 200 g Rote-Bete-Buchweizen-Pasta. glutenfrei und vegan.

Ich hab die Pasta schon vor einiger Zeit gekauft und die Aufbewahrung im Nudelkorb hat die Packung nicht schöner gemacht … Foto: @ Ania Groß

Die abgebildeten Nudeln habe ich selbst und freiwillig gekauft. Der Hersteller oder das Geschäft haben damit nix zu tun. Ich gebe auch nur meine eigene Meinung wieder und die ist in diesem Fall nicht die Beste. Ich werde die abgebildeten Nudeln eher nicht wieder kaufen.

Zutaten für zwei bis drei Portionen (Mengen sind Circa-Angaben):
2 Portionen Ofengemüse, aus 1/2 kl. Hokkaido-Kürbis, 2 Pastinaken und 2 Rote Bete,
400 ml Orangensaft,
1 Daumen Ingwer, gerieben,
150 g Ziegenfrischkäse,
1 Packung Rote-Bete-Buchweizen-Penne,
(Orangen-)Salz, (Kubeben-)Pfeffer; frischer, gehackter Rosmarin

Zuerst habe ich den Orangensaft mit dem Ingwer auf 1/3 eingekocht. Das hat ein bisschen gedauert.
Die Pasta darf nur 5 Minuten kochen (und muss danach abgeschreckt werden. Ist also was für Fans von kaltem Essen …).
Als der Orangensaft schon deutlich reduziert war, habe ich in zwei Pfännchen das Ofengemüse erwärmt. In einer Pfanne die Bete, in der anderen den Rest. Beides habe ich noch mit gehacktem frischen Rosmarin bestreut.
Als der Saft fertig reduziert war, habe ich die Pasta nach Packungsanleitung 5 min. in Salzwasser gekocht. Währenddessen habe ich den reduzierten Saft durch ein Sieb gegossen, den Ziegenfrischkäse in den reduzierten Saft gerührt und mit Salz und frisch gemahlenem (Kubeben-)Pfeffer (aus der Mühle von Pfefferprofi < REKLAME!!) abgeschmeckt. Kubebenpfeffer ist mild, scharf ist die Soße ja schon vom Ingwer.

Dann habe ich die cremige Soße auf die Teller gelöffelt und Gemüse und Pasta darum verteilt. Weil die Pasta so spröde waren, habe ich noch ein bisschen Butter obendrauf getan.

Was soll ich sagen: Die geniale Soße* und das leckere Gemüse reißen es raus, damit waren die Pasta essbar. Die Pasta waren völlig unelastisch, trotz der Zugabe von Leinsamen (steht auf der Packung). Optisch sind sie auch kein Highlight, der graue Buchweizen macht die rosa Pasta eher unansehnlich. Und auch geschmacklich konnten sie mich nicht überzeugen. Dabei MAG ich den rauchigen Geschmack von Buchweizen! Das gleiche Gericht mit einer guten Buchweizenpasta wäre ein ungetrübter Genuss.

* Das Gericht in Variationen gab es hier ja schon öfter, die Kombination aus Rote Bete, Ziegen(frisch)käse und Orangen ist einfach ein Traum!

Blätterverwertung: Mit Dattel-Zwiebel-Sauce und Pasta

Schlagwörter

, , , , , , , , , , ,

Wer Bete im Garten hat, kennt das: Wohin mit den schönen Blättern, gerade in feuchten Sommern wie diesem, wenn die Blätter groß und knackig sind.
Die Lösung: Man kann die super wie Mangold oder Spinat verwenden.
(Die Stiele habe ich übrigens blanchiert und eingefroren. Das geht gut und so hat man schnell mal ne Gemüseportion zur Hand.)

Tiefer Teller mit dem Beteblätter-Nudelgericht auf buntem Gartentisch. Foto: © Ania Groß

Das beschriebene Gericht ist leicht exotisch. Ich liebe aktuell dieses Chutney, esse es zu Broccoli, zu Falafel, zu allem und eben auch zu Beteblättern. Zur Betewurzel ist es mir ein bisschen zu süß, da passen säuerliche Dipps besser, denn süß ist die Bete ja selbst.

Zutaten für eine Portion (Mengen sind Circa-Angaben):
Blätter von 2 bis 5 Beten, ich hatte 2x Ringelbete und eine Rote Bete,
1 TL Brat-Öl,
ca. 100 g Zwiebel-Dattel-Chutney, Rezept steht unten,
1 Packung Shirataki-/Konjak-Spaghetti,
einige Blätter (Zitronen-) Basilikum,
(Orangen-)Salz, Gemüsebrühepulver, Piment

Zuerst werden die Blätter blanchiert um den Oxalsäuregehalt zu verringern. Dazu einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Eine große Schüssel mit Eiswasser und ein Sieb, dass da reinpasst, bereitstellen.

Die Beteblätter waschen und die schlechten aussortieren. In 3 cm breite Streifen schneiden. Ins kochende Wasser geben, 1 Minute kochen lassen. Dann ins Sieb geben und ins Eiswasser tauchen (das erhält die Farbe).

Die Shirataki-Pasta gut spülen und möglichst gut abtropfen lassen. Das Öl erhitzen, die blanchierten Blätter, die Shirataki und das Chutney zugeben. Ca. 5 Minuten zusammen köcheln, die Flüssigkeit sollte gut verdampfen und die Nudeln ordentlich Geschmack annehmen. Nur dann schmecken die nämlich. Mit Salz/Gemüsebrühe abschmecken.

Anrichten, mit Zitronenbasilikum dekorieren und mit Piment überstäuben. Evtl. auch noch ein kleinen Klecks von dem leckeren Chutney oben drauf tun.

Das Sketch-Rezept zeigt die Zubereitung des Gerichts: alle vorbereiteten Komponenten in den Topf und einige Minuten kochen lassen. Sketchnotes-Rezept: © Ania Groß

Auf dem Sketchnotes-Rezept, kurz Sketchipe, sieht man, dass alles ganz einfach ist: Die vorbereiteten Zutaten in den Topf, einige Minuten kochen, abschmecken, futtern 😉

Und so habe ich das Chutney gekocht (btw.: DARF das überhaupt Chutney heißen, wenn es gar keine säuerliche Kompnente enthält?! Oder gibt es für würzige nicht-saure Pasten einen anderen Begriff?):

Zutaten für 5-6 kleinere Gläser (Mengen sind Circa-Angaben):
1 kg GEMÜSEzwiebeln,
200 g Datteln,
200 g Ingwerknolle,
2 Fingerchen Kurkuma-Wurzel, alternativ 1 EL Pulver,
3 EL Brat-Öl,
2 EL Fenchelsamen, ganz,
1-2 EL Koriandersamen, gemahlen,
Chili, frisch, getrocknet oder als Pulver,
Piment,
Pfeffer,
(Orangen-)Salz, oder Salz und geriebene Orangenschale,

Je feiner Ihr die Zutaten schnippelt, desto leckerer wird das Chutney … *seufz*

Also, Zwiebeln, Ingwer und Kurkuma in feine Würfelchen schneiden. Öl erhitzen, Zwiebeln, Ingwer, Kurkuma mit Fenchelsamen und Koriander im Öl dünsten, nicht bräunen. Wenn die Zwiebeln glasig sind, die Datteln zugeben, dazu jede Dattel (mit der Schere) in 3 bis 4 Stücke schneiden. Wenn der Brei im Topf zu trocken wird, jeweils wenig Wasser zugeben.

Mit Piment und Pfeffer (zum Beispiel aus diesen Mühlen) würzen. Mit dem Chili bitte etwas vorsichtig sein. Das Chutney ist schon scharf vom Ingwer. Gebt lieber weniger Chili dazu als mehr und wartet ab, bevor ihr mehr Chili dazu gebt. Grundsätzlich ist aber gerade die Kombination aus Ingwer- und Chilischärfe besonders lecker! Also nicht weglassen 😉

Wenn das Chutney weich und lecker ist, ca. die Hälfte davon pürieren. Evtl. auch noch etwas Wasser zugeben, damit es nicht zu fest wird und dann natürlich noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Gläser habe ich wie immer mit Schnaps ausgespült, ihr könnt sie aber auch im Ofen oder mit kochendem Wasser sterilisieren. Das Chutney möglichst hoch einfüllen, evtl Lufteinschlüsse rausdrücken, verschließen und auf dem Kopf abkühlen lassen. Bastelt hübsche Etiketten, dann habt ihr ein schnelles Mitbringsel im Vorratsschrank.

Ich hab noch nicht herausgefunden, wie lange es sich hält, beim 2. Mal habe ich vorsichtshalber die verschlossenen Gläser nachher noch zusätzlich im Wasserbad auf einem Einsatz sterilisiert und das Glas, das nicht vakuumiert war, hab ich sofort verspachtelt. Lecker!!

Den Fenchel hab ich ursprünglich wegen der verheerenden Zwiebelwirkung im Darm zugegeben. Entweder wirkt er phantastisch oder die Gemsezwiebeln sind in der Hinsicht harmlos. Weiß das jemand? Schmeckt jedenfalls richtig gut mit dem vielen Fenchel.

Aus Büfett-Resten wurde eine Buddha-Bowl (vegan und glutenfrei)

Schlagwörter

, , , , , , , ,

Flache Schale mit allen Zutaten, die im Text beschrieben sind. Foto: Ania Groß

Mindestens sieben Zutaten, möglichst viele Farben – fertig ist die Buddha Bowl

Vom gestrigen Büfett im Gartenprojekt hatte ich noch einige Falafel, Bratpaprika und marinierten Rosenkohl übrig. Da stieß ich heute in der vorletzten Ausgabe der Ö (ein Öko-Magazin) auf Fotos von Buddha Bowls. Die eignen sich ja wunderbar zur Resteverwertung.
Da eine Bowl immer mindestens 7 Zutaten in möglichst vielen Farben enthalten soll, habe ich entsprechend ergänzt. Und Bete war natürlich auch dabei. In Ermangelung von Knollen habe ich aus getrockneten Beten leckere „Pickles“ gekocht.

Zutaten für 2 Bowls wie auf den Bildern:
Pickles aus einer Handvoll Betescheiben, siehe unten,
ca. 180 g frische Papaya mit Kernen geschält, in Spalten,
ca. 90 g Falafel,,
ca. 90 g Paprika, rot, in Stückchen,
ca. 90 g Paprika, gelb, in Stückchen,
ca. 10 kleine, grüne Bratparika geölt und gebraten,
ca. 120 g aromatische Tomaten, gewaschen, in Spalten,
1 Stück „Taifun“ Brattofu Pizza-Pizza, in Würfeln/Streifen,
ca. 100 g Rosenkohl, gekocht und mariniert,
1 TL Chia-Samen,
ein Sträußchen Kräuter, z. B. Vogelmiere, gewaschen,
(Brat-)Öl,
frischer Ingwer,
Kaffir-Limettenblätter, frisch oder getrocknet,
Limettensaft,
Zucker, oder anderes Süßungsmittel,
Brühe,
(Rauch-)Salz, Pfeffer, …

Die getrockneten Betescheiben habe ich mit einigen Scheibchen Ingwer, den Limettenblättern, etwas Limettensaft, Brühe und ganz wenig Wasser eine Viertelstunde gekocht und dann mit Zucker (ich habe Xucker genommen) abgeschmeckt.

Den Rosenkohl hatte ich nach dem Kochen ebenfalls in Limettensaft mit Ingwer, Pfeffer aus der Mühle, Xucker und Brühe mariniert (gleiche Marinade wie die Bete, aber ganz anderes Gericht).

Die Bratpaprika hatte ich in wenig Öl gebraten und dann mit Rauchsalz gewürzt.

Die Falafel waren aus Falafelfertigmischung und in wenig Öl gebraten.

Ich habe alles nett auf einen tiefen Teller verteilt und die Lücken noch mit Tomatenspalten aufgefüllt. Auf die roten Paprika, die ich wie die gelben roh verwendet habe, hab ich noch ein bisschen Chia gestreut. Weil mein Kühlschrank wie immer kein frisches grünes Blätterzeugs hergab, hab ich Vogelmiere vom Balkon genommen. Vogelmiere schmeckt ähnlich wie Kopfsalat, hat aber doppelt soviel Calcium, 3x soviel Kalium und Magnesium und 7x soviel Eisen. Außerdem viele Vitamine und Spurenelemente!

Pro Bowl komme ich auf 350 bis 450 kcal, je nachdem, wie sparsam man mit dem Öl ist.

Macht euch doch auch mal wieder eine Bowl! Was tut ihr rein?

Auf diesem Bild habe ich mit der Hand an die einzelnen Komponenten dran geschrieben, was es ist. Foto: Ania Groß

Obst und Gemüse, Würzeln, Früchte, Blätter und Kerne/Samen (und bei der Miere sogar Blüten), süß, sauer, salzig, umami, roh, gekocht, gebraten, Hülsenfrüchte … Ganz schön vielfältig, so eine Buddha-Bowl.

Die Würfel sind … äh – gebraten

Schlagwörter

, , , , , ,

Teller mit Bete- und Süßkartoffelwürfeln und mariniertem Tofu. Foto: Ania Groß

Heute war einer der grauesten Tage, die vorstellbar sind, den ganzen Tag Nieselregen. Ich brauchban solchen Tage Farbe! Gern auch inwendig.

Zutaten für 1 Person als großes Hauptgericht:
1 vorgebackene Rote Bete,
1 Süßkartoffel,
1 kl. Block Tofu,
3 TL Bratöl,
1 EL Limettensaft,
1 TL Kokosblüten- oder Brauner Zucker,
3-5 Kaffir-Limettenblätter (getrocknet),
Messerspitze Currypaste (oder mehr),
Salz, (Lang)-Pfeffer, Zimt (1/4 TL)

Zuerst den Tofu in 30 oder 36 Würfel schneiden und in 1 TL Öl mit Salz solange unter gelegentlichem Wenden anbraten bis er gebräunt ist. In einer Tupperdose Limettensaft, Zucker und etwas Currypaste verrühren und die Kaffir-Blätter mit dem Tofu da reintun. Deckel drauf, vorsichtig schwenken/wenden.

Süßkartoffel schälen und in ähnlich große Würfel schneiden wie den Tofu. In der Pfanne mit dem zweiten TL Öl bei höherer Temperatur anbräunen, salzen und danach auf kleiner Temperatur 10 bis 15 min. garen.

Die vorgebackene Bete abziehen, ebenfalls würfeln und in einer zweiten Pfanne mit Zimt, Salz und Langpfeffer in dem letzten Teelöffel Öl anbraten.

Während das Gemüse gart, den Tofu in der Dose öfter wenden/schwenken.

Gemüse auf einen vorgewärmten Teller geben. In einer Pfanne (nicht in der violett eingefärbten) den Tofu nochmal kurz erhitzen.

Alles zusammen auf einen Teller geben. Die Blätter nicht mitessen.

Herbstliches Wurzel-Soul-Food

Schlagwörter

, , , ,

Auf dem Sketchipe sieht man die Zutaten fürs Wurzelgemüse mit Polenta gezeichnet. In der Bildmitte liegt das Schneidebrett mit dem Messer und drumherum sind die Zutaten. Illustration: © Ania Groß

Mein erstes digiales Sketchnote-Rezept vom iPad *stolzguck*. Gezeichnet mit ProCreate. Illustration: © Ania Groß

Zutaten für zwei Personen:
3 – 4 mittlere Ringel- und/oder Gelbe Bete,
1 Süßkartoffel,
2 Karotten,
1 Daumen Ingwer,
1 EL Bratöl,
Salz, (Lang-)Pfeffer,
1/2 Paket Schafsfeta (light),
Frische Kräuter, z. B. Basilikum

Für die Polenta:
130 g Schnell-Polenta,
200 ml Pflanzensahne (z.B. aus Reis),
350 ml Wasser,
2 TL Gemüsebrühepulver/-paste, zum Beispiel Selbstgemachte,
Salz

Das Wichtigste ist, die Wurzeln in wirklich kleine Würfelchen zu schneiden!

Wir beginnen mit den Beten, die brauchen nachher am längsten: Schälen, erst in Scheiben, dann in Streifen, danach in Würfelchen schneiden.
Im Öl anbraten.
Karotten und Süßkartoffel schälen. Erst in Scheiben, dann in Streifen, danach in Würfelchen schneiden.
Mit in den Topf geben und weiterbraten.
Ingwer schälen und reiben oder fein würfeln. Gegen Ende dazu geben und etwas mitbraten.
Mit Salz und Langpfeffer abschmecken.
Den Feta fein würfeln und erst ganz am Ende unterheben, der schmilzt sonst komplett.

Während das Gemüse gart, die Polenta in das Pflanzensahne-Wasser-Gemisch einrühren, Gemüsebrühe unterrühren, aufkochen und dann auf kleiner Hitze ausquellen lassen (vorsicht, kann blubbern. Rühren, rühren, rühren und zum Schluss Deckel drauf).

Basilikum oder anderes „Gekräuter“ waschen und grob oder fein schneiden.

Polenta auf die (vorgewärmten) Teller, Gemüsewürfelchen oben drauf, Basilikum darüber. Lecker!

Auch gut geeignet als Proviant, wenn man eine Mikrowelle zur Verfügung hat.

Man sieht einen Suppenteller auf einem Tisch-Set mitBete-Wurzel-Gemüse und Polenta. Foto: Ania Groß

Winter-Seelenfutter: Bete-Wurzel-Gemüse mit Polenta. Foto: Ania Groß

Schnelle Gelbe-Bete-Cremesuppe (vegan/glutenfrei)

Schlagwörter

, , , , , , , ,

Bild von gelber Suppe in grünem Teller auf dem Balkon. Foto: Ania Groß

Gelbe-Bete-Linsensuppe mit Kürbiskernöl und Basilikum. Foto: Ania Groß

Ach, Leute, es tut mir so leid, dass ich nicht mehr regelmäßig blogge. Es ist ja nicht so, dass ich keine Bete mehr essen würde; und wir hatten ja auch wieder viele im Garten. Die bewährten gelben, die geringelten und die zylinderförmigen. Aber es gebricht ein bisschen an neuen Rezepten … Ich mache Smoothies, koche Curries oder Pasta mit Bete, aber bahnbrechend Neues ist nicht dabei.
Und vor allem gibt es dauernd Suppe … Ich, die ich früher Suppe hasste, esse dauernd Gemüsesuppen seit ich diesen flotten Mixer habe. Und das neue Modell ist suppentechnisch tatsächlich noch weiter vorn als der alte.
Gestern Mittag schien so schön die Sonne und ich wollte nicht soviel Zeit in der Küche verbringen, sondern lieber in der Sonne sitzen und Vitamin D produzieren. Also gabs mal wieder — Suppe.

Zutaten für 2 Hauptmahlzeiten oder 4 Vorsuppen:
1 große Gelbe Bete (300-400 g),
150 g Rote Linsen,
frischer Ingwer nach Belieben,
500 ml Wasser,
Gemüsebrühe,
Salz,
1/2 Briefchen Safran,
1 EL Zitronensaft

Nach Belieben sind diverse Toppings möglich:
Kürbiskernöl,
Basilikum,
gewürfelter Räuchertofu,
geröstete Nüsse oder Kerne

Je nachdem, ob ihr einen „Hochleistungsmixer“ oder einen Pürierstab habt, ist die Zubereitung etwas unterschiedlich.

Pürierstab:
Bete schälen und erst in 1 cm dicke Scheiben, dann in Streifen und dann in Würfel schneiden. Den Ingwer schälen und fein hacken. Linsen waschen. Betewürfel, Ingwer, Linsen und Safranfäden mit dem Wasser aufsetzen (ohne Salz) und ca. 20 min kochen, bis die Bete weich sind.
Dann pürieren.

Mixer:
Linsen waschen. Bete schälen und grob in Stücke schneiden, Ingwer schälen. Beides mit den Linsen zusammen ca. 10 Minuten (ohne Salz) im Wasser kochen. Zusammen mit dem Safran in den Mixer und pürieren bis eine samtige Creme entstanden ist.

Beides:
Mit kochendem Wasser ggf. etwas verdünnen – ich mag meine Suppen gern babybreiartig   😉 – und mit Gemüsebrühe, Salz und etwas Zitronensaft abschmecken.

Das Topping eurer Wahl mit der Suppe zusammen anrichten.

Sommerrollen mit marinierter Bete (glutenfrei und vegan)

Schlagwörter

, , , , , ,

Sommerrollen aus Reispapier, gefüllt mit Rote Bete, Mohrrüben, Paprika. Foto: Ania Groß

Sommerrollen, fertig verpackt fürs Büfett. Foto Ania Groß.

Vielleicht sieht es so aus als würde ich gar keine Bete mehr essen, weil ich so selten blogge, aber das Gegenteil ist der Fall. Ich esse momentan im Schnitt sicher zwei- bis dreimal in der Woche Bete (oder trinke sie).
Aber es sind immer Gerichte, die ich hier schon veröffentlicht habe, höchstens Variationen davon.

Nun habe ich aber einen Weg gefunden, Sommerrollen so zuzubereiten, dass man keinen Dipp dazu braucht und das ist mir Neuerung genug für einen Blogbeitrag.

Doch es ist wie verhext: meine ersten Fotos davon sind weg! Einfach nicht im Ordner, wahrscheinlich aus Versehen gelöscht. Okay, als ich also das nächste Mal Sommerrollen machte, beschloss ich, gleich mal zu dokumentieren, WIE man die Dinger rollt. Ich nehme mir rundes und eckiges Reispapier – um es gleich zu sagen: ICH kann keinen Unterschied feststellen – baue alles auf dem Balkon auf (es regnet grad mal nicht) und knipse jeden einzelnen Schritt. Ich hab bestimmt 50 Fotos gemacht …

Und stellte beim Herunterladen auf den Rechner fest, dass die Kamera noch vom Fotografieren von Sketchnotes auf maximaler Überbelichtung steht. So ein Mist. Tut mir leid, da müsst ihr jetzt durch. Ich habe versucht, die Fotos noch etwas zu retuschieren, aber wo nix ist, da kriegt man auch nix rein …

Also los …

Zutaten für ca. 20 mittelgroße Rollen:
2 große Rote Bete,
5 große Mohrrüben (Karotten),
2 Paprikaschoten,
40 bis 60 Blätter, Minze und/oder (Thai-)Basilikum,
Marinade:
Zuckerzitronen, siehe Kasten unten,
Rüben- oder Ahornsirup,
Limettensaft,
Soja-Sauce oder Tamari-Sauce, Tamari ist glutenfrei,
Ingwer,
hitzefestes Öl,
Ras el Hanut oder andere exotische Gewürze(-mischung),
evtl. Salz,

20 bis 25 Blätter Reispapier, große, in rund oder eckig,
leckeres Öl, zum Beispiel Walnuss, Sesam, Nuss, zum Trennen der Röllchen.

Achtung: Es ist gut, wenn die Gemüsestifte eine Weile in der Marinade liegen können, mindestens zwei Stunden, aber bis zum nächsten Tag ist noch besser.

Zuerst machen wir also die Marinade, die brauchen wir nämlich zweimal.
Ich nehme jeweils einen Teil Limettensaft, Rübensirup, etwas weniger Öl; also zum Beispiel 70/70/50 ml. Dazu kommen 2 bis 3 Scheiben Zuckerzitrone und ein (guter) Daumen Ingwer, geschält und in Scheiben geschnitten. Das wird alles zusammen mit dem Pürierstab oder dem Mixer möglichst fein püriert. Dann schmeckt ihr kräftig ab mit Tamari, Ras el Hanut oder euren Lieblingsgewürzen und evtl Salz. Die Marinade soll ziemlich salzig schmecken.
Ich habe inzwischen immer pürierte Zuckerzitronen und pürierten Ingwer im Kühlschrank. Es geht aber auch mit Zuckerzitronenscheiben (Und wenn ihr keine habt, dann kauft englische Zitronenmarmelade, das geht auch) und frischem Ingwer.

Ofen auf 170° Umluft – oder was immer euch bei eurem Ofen geeignet erscheint – vorheizen.

Die Bete und die Karotten werden geschält und in fingerlange Stifte mit etwa 5 mm Durchmesser geschnitten. Nun werden zuerst die Karotten und dann die Beten in einem Teil der Marinade gebadet (das geht gut in einer festschließenden Dose durch Schütteln).

Die Bete kommen zuerst in den Ofen, auf ein mit Backpapier/Backfolie ausgelegtes Blech. Die Mohrrüben kommen nach 10 Minuten dazu, bzw. daneben und gemeinsam backt das Gemüse noch 10 Minuten, die Karotten behalten etwas Biss. Wenn euch das Ganze noch zu roh ist, gebt noch ein paar Minuten oben drauf.

Nach dem Backen kommen Karotten und Beten wieder in die Marinade, am besten getrennt: 2 bis 24 Stunden.

Die Kräuterblätter werden gewaschen, die Paprikaschoten gewaschen und in gerade schmale Spalten geschnitten.

Die Rüben werden aus den Marinaden gefischt und sollen abtropfen, damit sie nachher das Papier nicht völlig aufweichen. Probiert die Sticks mal: letzte Chance zum Nachsalzen.

Sommerrollen_Arbeitsplatz_Balkonkueche_Ania_Groß_3195

Nun baut ihr euch alles auf: Eine Schüssel mit Wasser (je heißer, desto schneller wird das Reispapier weich, gut lauwarm reicht aus, das Reispapier muss formbar sein, aber nicht völlig „wabbelig“).

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Immer nur ein Blatt zur Zeit einweichen.

Auf ein feuchtes Brett legen.

Zuerst 2 bis 3 Minze- oder Basilikum-Blätter auf das Blatt, dort, wo ihr zum Schluss rollt, damit sie am Ende nur unter einer Papierschicht liegen und man sie sieht (Die Kräuter sind übrigens nicht nur dekorativ, sie geben ordentlich Geschmack!, besonders, wenn ihr Minze nehmt).

Dann legt ihr je zwei bis drei Karotten-, Bete- und Paprikasticks in die Mitte auf ein Häufchen, links und rechts muss je ein Drittel frei bleiben. Nun klappt ihr erst die Seiten übers Gemüse und dann die Seite, auf der keine Blätter liegen. Nun könnt ihr beim Aufrollen, das Päckchen noch etwas zusammendrücken, damit es schön kompakt wird.

Zuende rollen und auf das Ende legen.

Rollen zunächst nebeneinander auf einen Teller legen.

Wenn alle Rollen fertig sind, die Rollen einmal vorsichtig vom Teller lösen.

Öl in die Hände gießen und alle Rollen dünn mit dem Öl einreiben. Nun könnt ihr sie zusammen in eine Schüssel tun oder auf eine Platte stapeln.

Sie halten sich ein bis zwei Tage, danach ist das Reispapier unten durchgeweicht (und oben wieder eingetrocknet).

Durch die bunten Farben (pink!) und die dekorativen, schmackhaften Blätter ein Hit auf Büfetts.

Hier kommen die Bilder nochmal mit rundem Reispapier:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

* Zuckerzitronen: Meine ersten Zuckerzitronen waren „Abfall“ beim Kochen von Holundersirup. Aber man kann die auch so machen: 1 Kilo Zucker mit 1 Liter Wasser aufkochen. 9-10 Bio-Zitronen mit Schale in Scheiben schneiden. Mit heißem Zuckersirup übergießen, 1 bis 2 Tage stehen lassen. Alles zusammen kurz aufkochen. Scheiben in absolut saubere Gläser schichten, mit Sirup randvoll gießen, verschließen und auf dem Kopf auskühlen lassen. Nach Anbruch darauf achten, dass die Scheiben immer mit Sirup bedeckt sind.

Rote-Bete-Rhabarber-Chutney, glutenfrei & vegan

Schlagwörter

, , , , , , , ,

Sketch-Rezept/Sketchipe: Rote-Bete-Chutney von Ania Groß

Für mich eine der wichtigsten Arten der Vorratshaltung: Leckere Chutneys. Die eignen sich super für unterwegs und peppen auch viele Gerichte und jedes Buffet auf.

Unser Rhabarber ist leider ziemlich mickrig. Aber für ein paar Gläschen Chutney hat er gereicht.

Zutaten für 6 ziemlich kleine Gläser:
500 bis 700 g Rote Bete,
ca. 500 g Rhabarber,
1 Zwiebel,
2 Knoblauchzehen,
1 EL (Walnuss-)Öl,
2 bis 3 fingergroße Stücke Ingwer,
150 ml guter Essig, ich hatte weißen Bio-Balsamico,
150 g Zucker,
Orangenschale von 1/4 Orange,
Salz,
Pfeffer, Langpfeffer* (ersatzweise Chili), Piment, etwas Zimt, alle (frisch) gemahlen.

Die Bete schälen und in feine Streifen schneiden. Ich habe sie mit dem Spirali zu Spaghetti verarbeitet und danach mit der Schere grob in kürzere Stücke geschnitten. Ich finde, das macht sich im Chutney immer ausnehmend gut. Aber man kann auch ganz normale Julienne schneiden.
Den Rhabarber putzen und in kurze Stücke schneiden (er löst sich beim Kochen auf und ergibt eine zartcremige Konsistenz).
Die Zwiebel schälen und in nicht zu feine Würfel schneiden, ebenso den Knoblauch und den Ingwer (der darf ruhig feiner).

Alles zusammen im Öl andünsten, dabei rühren.

Nach ca. 10 Minuten Essig und Zucker zugeben, salzen und die Gewürze zugeben. Unter gelegentlichem Rühren noch 30 bis 45 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Abschmecken. In sterile Twist-Off-Gläser füllen. Die Gläschen umdrehen und auf dem Kopf abkühlen lassen.

Drei Gläschen von meinem Chutney. Foto: Ania Groß

Damit ihr euch eine Vorstellung machen könnt, wie groß meine Gläschen sind: Klein und ganz klein. Der Block ist A5, also auch nicht groß.

Das Chutney sollte ruhig ein paar Tage oder Wochen dunkel stehen. Es wird eine zeitlang immer besser! Schmeckt zu Getreide oder Kartoffeln, zu Käse und bestimmt auch zu Fleisch (letzteres will ich mir lieber nicht vorstellen).

Das Chutney als Bestandteil einer Buddha Bowl. Foto: Ania Groß

Ein Glas Chutney habe ich natürlich trotz allem sofort geöffnet und als Soße zu einer Buddha Bowl gegessen (vorn im Bild).

* Achtung, der ist erstaunlich scharf. Falls ihr den – wie ich – auch erst neu in der Küche habt, dosiert ihn vorsichtig.

Große Rote-Bete-Hopfen-Rollen (so was wie Temaki), vegan & glutenfrei

Schlagwörter

, , , , , , , ,

Monatelang poste ich gar nicht und nun haue ich einen Beitrag nach dem nächsten raus …
Aber hier in Hamburg ist der Hopfen in den letzten Tagen derartig in die Höhe geschossen, dass ich mich beeilen muss. Vielleicht schafft ihr es ja noch, euch welchen zu pflücken, auch als simples Gemüse, in der Pfanne gebraten/gedünstet, ist er lecker!

Große Rote-Bete-Maki-Rollen als Proviant. Foto: Ania Groß

Ein super Proviant z. B. für die Arbeit: Große Maki-Rollen, gefüllt mit Rote Bete, Hopfen und Avocado.

Als ich kürzlich in München war, gab es dort diese größeren Sushi-Rollen to go. Ich bin direkt mal süchtig geworden. Sushi mag ich sowieso gern, aber so ein paar Rollen als Proviant (3 gibt es für 5 €) für eine Zugfahrt – perfekt! Aber Selbermachen ist billiger und man muss nicht extra nach München. Und man kann so drollige Dinge verarbeiten wie Hopfenschösslinge!

Zutaten für 7 bis 8 Rollen:
1 vorgebackene Rote Bete,
1 Handvoll (30 bis 40 Stück) Hopfenschösslinge, die zarten oberen Spitzen der Triebe*.
1 reife Avocado,
4 große oder 8 halbe Blätter Nori-Algen, geröstet,
150 g Kleb- oder Jasminreis,
ca. 3 EL (Reis-)Essig,
ca. 2 TL Zucker,
Salz,
Wasabi-Paste,
Soja-Sauce oder Tamari-Sauce, Tamari ist glutenfrei,
evtl. eingelegten Ingwer, (als Proviant nicht so praktisch).

Den Reis in der doppelten Menge Wasser nach der Quellmethode zubereiten (genauere Angaben auf der Packung). Abkühlen lassen. Dann erst mit Essig, Zucker und Salz würzen.

Den Hopfen waschen und verlesen. Ich habe ihn danach mit öligen Händen „eingerieben“ und dann bei 170° Umluft ne Viertelstunde im Ofen gebacken, dadurch wurde er teilweise knusprig. Man kann ihn auch einfach in der Pfanne dünsten.

Gebackene Bete und Avocado schälen und in schmale Spalten schneiden (Achtung, Avocado nicht zu lange liegen lassen, sie wird sonst grau).

Auf einer Sushimatte ein halbes Noriblatt leicht anfeuchten. Eine Handvoll Reis auf der Hälfte gleichmäßig verteilen. Quer einen dünnen Streifen Wasabi auf den Reis streichen. Auf den Reis Bete- und Avocado-Streifen legen und einige (evtl. in der Länge halbierte) Schösslinge. Nun mit der Matte von der Reisseite her aufrollen. Das Noriblatt auf der „nackten“ Seite muss leicht feucht sein, damit die Rolle zusammengehalten wird.

Den Vorgang wiederholen, bis die Zutaten verbraucht sind.

Falls ihr vor Ort essen wollt, mischt euch Soja-Sauce und Wasabi und stippt die Rollen vor dem Abbeißen ein. Für unterwegs habe ich die Fischchen vom Asia-Imbiss mit Tamari aufgefüllt (allerdings vertrage ich auch normale Sojasauce, vielleicht ist die Weizenmenge darin einfach zu gering??). Man kann dann immer einige Tropfen drauf tröpfeln. Den Ingwer esst ihr nach Belieben dazu.

* Meistens sind sie bis zur ersten Blattachsel zart.

Rote-Bete-Hopfen-Maki. Foto: Ania Groß

Natürlich kann man auch dünnere Maki-Rollen herstellen und wie gewohnt in Stücke schneiden!