Herbstliches Wurzel-Soul-Food

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Auf dem Sketchipe sieht man die Zutaten fürs Wurzelgemüse mit Polenta gezeichnet. In der Bildmitte liegt das Schneidebrett mit dem Messer und drumherum sind die Zutaten. Illustration: © Ania Groß

Mein erstes digiales Sketchnote-Rezept vom iPad *stolzguck*. Gezeichnet mit ProCreate. Illustration: © Ania Groß

Zutaten für zwei Personen:
3 – 4 mittlere Ringel- und/oder Gelbe Bete,
1 Süßkartoffel,
2 Karotten,
1 Daumen Ingwer,
1 EL Bratöl,
Salz, (Lang-)Pfeffer,
1/2 Paket Schafsfeta (light),
Frische Kräuter, z. B. Basilikum

Für die Polenta:
130 g Schnell-Polenta,
200 ml Pflanzensahne (z.B. aus Reis),
350 ml Wasser,
2 TL Gemüsebrühepulver/-paste, zum Beispiel Selbstgemachte,
Salz

Das Wichtigste ist, die Wurzeln in wirklich kleine Würfelchen zu schneiden!

Wir beginnen mit den Beten, die brauchen nachher am längsten: Schälen, erst in Scheiben, dann in Streifen, danach in Würfelchen schneiden.
Im Öl anbraten.
Karotten und Süßkartoffel schälen. Erst in Scheiben, dann in Streifen, danach in Würfelchen schneiden.
Mit in den Topf geben und weiterbraten.
Ingwer schälen und reiben oder fein würfeln. Gegen Ende dazu geben und etwas mitbraten.
Mit Salz und Langpfeffer abschmecken.
Den Feta fein würfeln und erst ganz am Ende unterheben, der schmilzt sonst komplett.

Während das Gemüse gart, die Polenta in das Pflanzensahne-Wasser-Gemisch einrühren, Gemüsebrühe unterrühren, aufkochen und dann auf kleiner Hitze ausquellen lassen (vorsicht, kann blubbern. Rühren, rühren, rühren und zum Schluss Deckel drauf).

Basilikum oder anderes „Gekräuter“ waschen und grob oder fein schneiden.

Polenta auf die (vorgewärmten) Teller, Gemüsewürfelchen oben drauf, Basilikum darüber. Lecker!

Auch gut geeignet als Proviant, wenn man eine Mikrowelle zur Verfügung hat.

Man sieht einen Suppenteller auf einem Tisch-Set mitBete-Wurzel-Gemüse und Polenta. Foto: Ania Groß

Winter-Seelenfutter: Bete-Wurzel-Gemüse mit Polenta. Foto: Ania Groß

Schnelle Gelbe-Bete-Cremesuppe (vegan/glutenfrei)

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Bild von gelber Suppe in grünem Teller auf dem Balkon. Foto: Ania Groß

Gelbe-Bete-Linsensuppe mit Kürbiskernöl und Basilikum. Foto: Ania Groß

Ach, Leute, es tut mir so leid, dass ich nicht mehr regelmäßig blogge. Es ist ja nicht so, dass ich keine Bete mehr essen würde; und wir hatten ja auch wieder viele im Garten. Die bewährten gelben, die geringelten und die zylinderförmigen. Aber es gebricht ein bisschen an neuen Rezepten … Ich mache Smoothies, koche Curries oder Pasta mit Bete, aber bahnbrechend Neues ist nicht dabei.
Und vor allem gibt es dauernd Suppe … Ich, die ich früher Suppe hasste, esse dauernd Gemüsesuppen seit ich diesen flotten Mixer habe. Und das neue Modell ist suppentechnisch tatsächlich noch weiter vorn als der alte.
Gestern Mittag schien so schön die Sonne und ich wollte nicht soviel Zeit in der Küche verbringen, sondern lieber in der Sonne sitzen und Vitamin D produzieren. Also gabs mal wieder — Suppe.

Zutaten für 2 Hauptmahlzeiten oder 4 Vorsuppen:
1 große Gelbe Bete (300-400 g),
150 g Rote Linsen,
frischer Ingwer nach Belieben,
500 ml Wasser,
Gemüsebrühe,
Salz,
1/2 Briefchen Safran,
1 EL Zitronensaft

Nach Belieben sind diverse Toppings möglich:
Kürbiskernöl,
Basilikum,
gewürfelter Räuchertofu,
geröstete Nüsse oder Kerne

Je nachdem, ob ihr einen „Hochleistungsmixer“ oder einen Pürierstab habt, ist die Zubereitung etwas unterschiedlich.

Pürierstab:
Bete schälen und erst in 1 cm dicke Scheiben, dann in Streifen und dann in Würfel schneiden. Den Ingwer schälen und fein hacken. Linsen waschen. Betewürfel, Ingwer, Linsen und Safranfäden mit dem Wasser aufsetzen (ohne Salz) und ca. 20 min kochen, bis die Bete weich sind.
Dann pürieren.

Mixer:
Linsen waschen. Bete schälen und grob in Stücke schneiden, Ingwer schälen. Beides mit den Linsen zusammen ca. 10 Minuten (ohne Salz) im Wasser kochen. Zusammen mit dem Safran in den Mixer und pürieren bis eine samtige Creme entstanden ist.

Beides:
Mit kochendem Wasser ggf. etwas verdünnen – ich mag meine Suppen gern babybreiartig  😉 – und mit Gemüsebrühe, Salz und etwas Zitronensaft abschmecken.

Das Topping eurer Wahl mit der Suppe zusammen anrichten.

Sommerrollen mit marinierter Bete (glutenfrei und vegan)

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Sommerrollen aus Reispapier, gefüllt mit Rote Bete, Mohrrüben, Paprika. Foto: Ania Groß

Sommerrollen, fertig verpackt fürs Büfett. Foto Ania Groß.

Vielleicht sieht es so aus als würde ich gar keine Bete mehr essen, weil ich so selten blogge, aber das Gegenteil ist der Fall. Ich esse momentan im Schnitt sicher zwei- bis dreimal in der Woche Bete (oder trinke sie).
Aber es sind immer Gerichte, die ich hier schon veröffentlicht habe, höchstens Variationen davon.

Nun habe ich aber einen Weg gefunden, Sommerrollen so zuzubereiten, dass man keinen Dipp dazu braucht und das ist mir Neuerung genug für einen Blogbeitrag.

Doch es ist wie verhext: meine ersten Fotos davon sind weg! Einfach nicht im Ordner, wahrscheinlich aus Versehen gelöscht. Okay, als ich also das nächste Mal Sommerrollen machte, beschloss ich, gleich mal zu dokumentieren, WIE man die Dinger rollt. Ich nehme mir rundes und eckiges Reispapier – um es gleich zu sagen: ICH kann keinen Unterschied feststellen – baue alles auf dem Balkon auf (es regnet grad mal nicht) und knipse jeden einzelnen Schritt. Ich hab bestimmt 50 Fotos gemacht …

Und stellte beim Herunterladen auf den Rechner fest, dass die Kamera noch vom Fotografieren von Sketchnotes auf maximaler Überbelichtung steht. So ein Mist. Tut mir leid, da müsst ihr jetzt durch. Ich habe versucht, die Fotos noch etwas zu retuschieren, aber wo nix ist, da kriegt man auch nix rein …

Also los …

Zutaten für ca. 20 mittelgroße Rollen:
2 große Rote Bete,
5 große Mohrrüben (Karotten),
2 Paprikaschoten,
40 bis 60 Blätter, Minze und/oder (Thai-)Basilikum,
Marinade:
Zuckerzitronen, siehe Kasten unten,
Rüben- oder Ahornsirup,
Limettensaft,
Soja-Sauce oder Tamari-Sauce, Tamari ist glutenfrei,
Ingwer,
hitzefestes Öl,
Ras el Hanut oder andere exotische Gewürze(-mischung),
evtl. Salz,

20 bis 25 Blätter Reispapier, große, in rund oder eckig,
leckeres Öl, zum Beispiel Walnuss, Sesam, Nuss, zum Trennen der Röllchen.

Achtung: Es ist gut, wenn die Gemüsestifte eine Weile in der Marinade liegen können, mindestens zwei Stunden, aber bis zum nächsten Tag ist noch besser.

Zuerst machen wir also die Marinade, die brauchen wir nämlich zweimal.
Ich nehme jeweils einen Teil Limettensaft, Rübensirup, etwas weniger Öl; also zum Beispiel 70/70/50 ml. Dazu kommen 2 bis 3 Scheiben Zuckerzitrone und ein (guter) Daumen Ingwer, geschält und in Scheiben geschnitten. Das wird alles zusammen mit dem Pürierstab oder dem Mixer möglichst fein püriert. Dann schmeckt ihr kräftig ab mit Tamari, Ras el Hanut oder euren Lieblingsgewürzen und evtl Salz. Die Marinade soll ziemlich salzig schmecken.
Ich habe inzwischen immer pürierte Zuckerzitronen und pürierten Ingwer im Kühlschrank. Es geht aber auch mit Zuckerzitronenscheiben (Und wenn ihr keine habt, dann kauft englische Zitronenmarmelade, das geht auch) und frischem Ingwer.

Ofen auf 170° Umluft – oder was immer euch bei eurem Ofen geeignet erscheint – vorheizen.

Die Bete und die Karotten werden geschält und in fingerlange Stifte mit etwa 5 mm Durchmesser geschnitten. Nun werden zuerst die Karotten und dann die Beten in einem Teil der Marinade gebadet (das geht gut in einer festschließenden Dose durch Schütteln).

Die Bete kommen zuerst in den Ofen, auf ein mit Backpapier/Backfolie ausgelegtes Blech. Die Mohrrüben kommen nach 10 Minuten dazu, bzw. daneben und gemeinsam backt das Gemüse noch 10 Minuten, die Karotten behalten etwas Biss. Wenn euch das Ganze noch zu roh ist, gebt noch ein paar Minuten oben drauf.

Nach dem Backen kommen Karotten und Beten wieder in die Marinade, am besten getrennt: 2 bis 24 Stunden.

Die Kräuterblätter werden gewaschen, die Paprikaschoten gewaschen und in gerade schmale Spalten geschnitten.

Die Rüben werden aus den Marinaden gefischt und sollen abtropfen, damit sie nachher das Papier nicht völlig aufweichen. Probiert die Sticks mal: letzte Chance zum Nachsalzen.

Sommerrollen_Arbeitsplatz_Balkonkueche_Ania_Groß_3195

Nun baut ihr euch alles auf: Eine Schüssel mit Wasser (je heißer, desto schneller wird das Reispapier weich, gut lauwarm reicht aus, das Reispapier muss formbar sein, aber nicht völlig „wabbelig“).

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Immer nur ein Blatt zur Zeit einweichen.

Auf ein feuchtes Brett legen.

Zuerst 2 bis 3 Minze- oder Basilikum-Blätter auf das Blatt, dort, wo ihr zum Schluss rollt, damit sie am Ende nur unter einer Papierschicht liegen und man sie sieht (Die Kräuter sind übrigens nicht nur dekorativ, sie geben ordentlich Geschmack!, besonders, wenn ihr Minze nehmt).

Dann legt ihr je zwei bis drei Karotten-, Bete- und Paprikasticks in die Mitte auf ein Häufchen, links und rechts muss je ein Drittel frei bleiben. Nun klappt ihr erst die Seiten übers Gemüse und dann die Seite, auf der keine Blätter liegen. Nun könnt ihr beim Aufrollen, das Päckchen noch etwas zusammendrücken, damit es schön kompakt wird.

Zuende rollen und auf das Ende legen.

Rollen zunächst nebeneinander auf einen Teller legen.

Wenn alle Rollen fertig sind, die Rollen einmal vorsichtig vom Teller lösen.

Öl in die Hände gießen und alle Rollen dünn mit dem Öl einreiben. Nun könnt ihr sie zusammen in eine Schüssel tun oder auf eine Platte stapeln.

Sie halten sich ein bis zwei Tage, danach ist das Reispapier unten durchgeweicht (und oben wieder eingetrocknet).

Durch die bunten Farben (pink!) und die dekorativen, schmackhaften Blätter ein Hit auf Büfetts.

Hier kommen die Bilder nochmal mit rundem Reispapier:

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* Zuckerzitronen: Meine ersten Zuckerzitronen waren „Abfall“ beim Kochen von Holundersirup. Aber man kann die auch so machen: 1 Kilo Zucker mit 1 Liter Wasser aufkochen. 9-10 Bio-Zitronen mit Schale in Scheiben schneiden. Mit heißem Zuckersirup übergießen, 1 bis 2 Tage stehen lassen. Alles zusammen kurz aufkochen. Scheiben in absolut saubere Gläser schichten, mit Sirup randvoll gießen, verschließen und auf dem Kopf auskühlen lassen. Nach Anbruch darauf achten, dass die Scheiben immer mit Sirup bedeckt sind.

Rote-Bete-Rhabarber-Chutney, glutenfrei & vegan

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Sketch-Rezept/Sketchipe: Rote-Bete-Chutney von Ania Groß

Für mich eine der wichtigsten Arten der Vorratshaltung: Leckere Chutneys. Die eignen sich super für unterwegs und peppen auch viele Gerichte und jedes Buffet auf.

Unser Rhabarber ist leider ziemlich mickrig. Aber für ein paar Gläschen Chutney hat er gereicht.

Zutaten für 6 ziemlich kleine Gläser:
500 bis 700 g Rote Bete,
ca. 500 g Rhabarber,
1 Zwiebel,
2 Knoblauchzehen,
1 EL (Walnuss-)Öl,
2 bis 3 fingergroße Stücke Ingwer,
150 ml guter Essig, ich hatte weißen Bio-Balsamico,
150 g Zucker,
Orangenschale von 1/4 Orange,
Salz,
Pfeffer, Langpfeffer* (ersatzweise Chili), Piment, etwas Zimt, alle (frisch) gemahlen.

Die Bete schälen und in feine Streifen schneiden. Ich habe sie mit dem Spirali zu Spaghetti verarbeitet und danach mit der Schere grob in kürzere Stücke geschnitten. Ich finde, das macht sich im Chutney immer ausnehmend gut. Aber man kann auch ganz normale Julienne schneiden.
Den Rhabarber putzen und in kurze Stücke schneiden (er löst sich beim Kochen auf und ergibt eine zartcremige Konsistenz).
Die Zwiebel schälen und in nicht zu feine Würfel schneiden, ebenso den Knoblauch und den Ingwer (der darf ruhig feiner).

Alles zusammen im Öl andünsten, dabei rühren.

Nach ca. 10 Minuten Essig und Zucker zugeben, salzen und die Gewürze zugeben. Unter gelegentlichem Rühren noch 30 bis 45 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Abschmecken. In sterile Twist-Off-Gläser füllen. Die Gläschen umdrehen und auf dem Kopf abkühlen lassen.

Drei Gläschen von meinem Chutney. Foto: Ania Groß

Damit ihr euch eine Vorstellung machen könnt, wie groß meine Gläschen sind: Klein und ganz klein. Der Block ist A5, also auch nicht groß.

Das Chutney sollte ruhig ein paar Tage oder Wochen dunkel stehen. Es wird eine zeitlang immer besser! Schmeckt zu Getreide oder Kartoffeln, zu Käse und bestimmt auch zu Fleisch (letzteres will ich mir lieber nicht vorstellen).

Das Chutney als Bestandteil einer Buddha Bowl. Foto: Ania Groß

Ein Glas Chutney habe ich natürlich trotz allem sofort geöffnet und als Soße zu einer Buddha Bowl gegessen (vorn im Bild).

* Achtung, der ist erstaunlich scharf. Falls ihr den – wie ich – auch erst neu in der Küche habt, dosiert ihn vorsichtig.

Große Rote-Bete-Hopfen-Rollen (so was wie Temaki), vegan & glutenfrei

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Monatelang poste ich gar nicht und nun haue ich einen Beitrag nach dem nächsten raus …
Aber hier in Hamburg ist der Hopfen in den letzten Tagen derartig in die Höhe geschossen, dass ich mich beeilen muss. Vielleicht schafft ihr es ja noch, euch welchen zu pflücken, auch als simples Gemüse, in der Pfanne gebraten/gedünstet, ist er lecker!

Große Rote-Bete-Maki-Rollen als Proviant. Foto: Ania Groß

Ein super Proviant z. B. für die Arbeit: Große Maki-Rollen, gefüllt mit Rote Bete, Hopfen und Avocado.

Als ich kürzlich in München war, gab es dort diese größeren Sushi-Rollen to go. Ich bin direkt mal süchtig geworden. Sushi mag ich sowieso gern, aber so ein paar Rollen als Proviant (3 gibt es für 5 €) für eine Zugfahrt – perfekt! Aber Selbermachen ist billiger und man muss nicht extra nach München. Und man kann so drollige Dinge verarbeiten wie Hopfenschösslinge!

Zutaten für 7 bis 8 Rollen:
1 vorgebackene Rote Bete,
1 Handvoll (30 bis 40 Stück) Hopfenschösslinge, die zarten oberen Spitzen der Triebe*.
1 reife Avocado,
4 große oder 8 halbe Blätter Nori-Algen, geröstet,
150 g Kleb- oder Jasminreis,
ca. 3 EL (Reis-)Essig,
ca. 2 TL Zucker,
Salz,
Wasabi-Paste,
Soja-Sauce oder Tamari-Sauce, Tamari ist glutenfrei,
evtl. eingelegten Ingwer, (als Proviant nicht so praktisch).

Den Reis in der doppelten Menge Wasser nach der Quellmethode zubereiten (genauere Angaben auf der Packung). Abkühlen lassen. Dann erst mit Essig, Zucker und Salz würzen.

Den Hopfen waschen und verlesen. Ich habe ihn danach mit öligen Händen „eingerieben“ und dann bei 170° Umluft ne Viertelstunde im Ofen gebacken, dadurch wurde er teilweise knusprig. Man kann ihn auch einfach in der Pfanne dünsten.

Gebackene Bete und Avocado schälen und in schmale Spalten schneiden (Achtung, Avocado nicht zu lange liegen lassen, sie wird sonst grau).

Auf einer Sushimatte ein halbes Noriblatt leicht anfeuchten. Eine Handvoll Reis auf der Hälfte gleichmäßig verteilen. Quer einen dünnen Streifen Wasabi auf den Reis streichen. Auf den Reis Bete- und Avocado-Streifen legen und einige (evtl. in der Länge halbierte) Schösslinge. Nun mit der Matte von der Reisseite her aufrollen. Das Noriblatt auf der „nackten“ Seite muss leicht feucht sein, damit die Rolle zusammengehalten wird.

Den Vorgang wiederholen, bis die Zutaten verbraucht sind.

Falls ihr vor Ort essen wollt, mischt euch Soja-Sauce und Wasabi und stippt die Rollen vor dem Abbeißen ein. Für unterwegs habe ich die Fischchen vom Asia-Imbiss mit Tamari aufgefüllt (allerdings vertrage ich auch normale Sojasauce, vielleicht ist die Weizenmenge darin einfach zu gering??). Man kann dann immer einige Tropfen drauf tröpfeln. Den Ingwer esst ihr nach Belieben dazu.

* Meistens sind sie bis zur ersten Blattachsel zart.

Rote-Bete-Hopfen-Maki. Foto: Ania Groß

Natürlich kann man auch dünnere Maki-Rollen herstellen und wie gewohnt in Stücke schneiden!

Erinnerungen an meine Kindheit. Fast ein Toast Hawaii

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Foto vom Toast in der Abendsonne, mit lecker geschmolzenem Käse. Urheberin: Ania Groß

Sieht er nicht zum Anbeißen aus, wie der da so in der Abendsonne herum liegt? Der Toast, mit dem leckeren Käse …

Ich glaube, ich bin nicht die einzige „Intolerante“, die manchmal einen Schmacht auf Fast Food hat oder? Ist aber gar nicht so leicht zu befriedigen. In meinem Fall gehen da allenfalls Pommes. Matschekartoffeln mit Sour Cream oder Reis mit Gemüse sind ja schon fast wieder gesundes Essen …
Neulich fiel mir der Hawaii Toast aus meiner Kindheit wieder ein und mich packte ein unbeherrschbares Gelüst🙂.
Statt gekochtem Schinken habe ich frischen Räuchertofu verwendet, und statt Weißbrot richtig gutes, selbstgebackenes Buchweizenbrot. Richtig rund wird der Geschmack natürlich erst mit gebackenen Betescheiben!! Und so fürchterlich ungesund ist dies Fastfood dann auch wieder gar nicht. Mist!

Zutaten für 6-7 Scheiben Toast:
3 rohe Rote Bete,
1 EL Walnussöl, Salz,
1/2 reife Ananas, wenn’s keine reife Ananas gibt, vielleicht lieber ungezuckerte aus der Dose verwenden?,
1 Block Räuchertofu, aus dem Kühlregal,
6 bis 7 Scheiben (glutenfreies) leckeres Vollkornbrot, (Kastenform),
6 bis 7 Scheiben Cheddar-Käse, der ist übrigens laktosefrei,
frisch gemahlener bunter Pfeffer

Den Ofen vorheizen (z. B. 170 ° Umluft). Die Bete schälen und in ca. 4 mm dicke Scheiben hobeln. In einer Schüssel mit dem Öl übergießen und salzen. Ich knete das dann einmal durch, damit alle Scheiben mit Öl benetzt werden, aber man kann auch eine Tupper-Schüssel nehmen, fest zumachen und das Ganze gut durchschütteln. Die Scheiben auf einem Backblech mit Backfolie oder Backpapier ausbreiten, es können ruhig zwei Schichten übereinander sein. Und dann ca. 20 Minuten backen. Die Scheiben sollen nicht zun dunkel werden, guckt zwischendurch mal nach.

Den Tofu in möglichst dünne Scheiben schneiden, bei mir waren sie ähnlich dünn wie die Betescheiben. Die Ananas schälen und in nicht zu dicke Scheiben schneiden. Den Strunk mit dem Apfelstecher entfernen oder mit dem Messer rausoperieren. Oder vielleicht habt ihr so ein Gerät, dass Schälen, in Scheiben schneiden und Strunk entfernen in einem Rutsch erledigt?!

Das Brot toasten.

Auf das getostete Brot habe ich zuerst den Tofu gelegt, bei mir passten zwei Scheiben gut aufs Brot. Darüber kam die Ananas, dann die Bete. Achtung, jetzt kommt der unbezahlte Reklameblog mit Link zu Amazon 😉 : Der Bete hab ich mit meiner neuen Pfeffermühle von Pfefferprofis noch einen Ladung bunten Pfeffer und etwas Meersalz verpasst, bevor ich den Käse obendrauf gelegt habe. Das Ganze kommt dann nochmal für einige Minuten in den Ofen. Solange, bis der Käse schön zerläuft und leicht bräunt. Wenn ihr habt, bzw. euer Ofen, schaltet den Grill dazu, verliert das Ganze aber nicht aus den Augen, der Cheddar schmilzt fix.

Und dann: Haut rein. Lecker, lecker, lecker!

Esst auf keinen Fall einen Salat dazu, sonst ist ja gleich das ganze Fast-Food-Feeling wieder dahin *kicher*.

Bild: Zwei Toasts auf Tellern, dahinter die Pfeffermühle. Urheberin: Ania Groß

Groß im Bild, die schicke, praktische Peffermühle von Pfefferprofis

Übrigens, der Toast schmeckt auch kalt, zum Beispiel ganz hervorragend zum Frühstück  😉.

(Glutenfreie*) Linsenpasta mit Gelbe-Bete-Tomaten-Sugo

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Linsenpasta mit Gelbe-Bete-Sugo

Linsenpasta mit Gelbe-Bete-Sugo.
© Regine Christiansen

Achtung, heute sind alle Fotos von Regine Christiansen.

Ich hatte schon länger davon gehört, dass es im Reformhaus Pasta aus Hülsenfrüchten gibt. Aber 4 € für 250 g ist ja ziemlich teuer! Normalerweise verwende ich pro Portion etwa 125 g ungekochte Nudeln. Ich ging also davon aus, dass in so einem Tütchen nur zwei Portionen drin sind und verkniff mir die Dinger.

Nun meldeten sich aber Regine Christiansen und Sabine Juchheim, die in ihrem gemeinsamen Projekt mich und mein Blog vorstellen wollten.

Linsenpasta mit Gelbe-Bete-Sugo

Von den tollen Gelben Beten hab ich leider immer am wenigsten im Garten und sie werden auch lange nicht so groß wie die geringelten, die tw. über 1 kg wiegen (!!) und die roten.
© Regine Christiansen

Sabine interviewte mich bei grünem Tee, aber für den Fototermin mit Regine musste ich mir ein Rezept überlegen. Es sollte nicht allzu kompliziert sein, weil man ja doch etwas abgelenkt ist, wenn das Auge einer Kamera auf einen gerichtet ist, dazu aber nicht nur gluten- sondern auch noch lactosefrei. Ich hatte noch ne gelbe Bete, die farblich sehr gut mit den Spirelli aus grünen Linsen harmoniert, auf dem Balkon waren einige Tomaten reif, und frischer Basilikum war auch noch da …

Zutaten 3 (!) Portionen:
1 Pckg. Linsen-Spirelli,
2 Gelbe Bete, oder eine gaaanz große,
etwas Walnussöl
300 – 400 g Cherry-Tomaten, gelbe Tomätchen wären hier auch fein!
(selbstgemachte) Gemüsebrühe,
Salz,
Pfeffer, natürlich aus der Mühle, die mir die Pfefferprofis (Reklameblock ;-)) geschenkt haben,
frisches Basilikum

Linsenpasta mit Gelbe-Bete-Sugo

© Regine Christiansen

Die Bete schälen und in kleine Streifen oder Würfel schneiden. In einen Topf tun und mit etwas Öl begießen und kräftig rühren bis alle Stückchen mit Öl benetzt sind. Das verhindert, dass die Bete oxidiert (dann wird sie nämlich schwarz, unappetitlich).
Den Topf aufsetzen, Bete salzen und gar dünsten, das dauert mindestens 20 Min.

Die Tomätchen waschen, halbieren und ggf. den Stielansatz herausschneiden. Auf ein Blech mit Backpapier oder Backfolie legen, Schnittfläche nach oben. Salzen und ca. 20 Minuten backen/grillen.

Wenn die Bete einigermaßen gar und die Tomaten leicht gebräunt sind, die Hälfte der Tomaten mit den Beten zusammen mit dem Mixstab oder im Mixer fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Gemüsebrühe abschmecken und warmhalten.

Die Pasta erst zum Schluss kochen, denn die brauchen nur 4 bis 5 Minuten. Die Überraschung: Sie quellen stärker als normale Nudeln und deshalb reicht so ein Tütchen locker für drei Personen, ohne dass die Spatzenportiönchen kriegen!

Die Pasta mit der Soße anrichten und die restlichen gebackenen Tomaten und den Basilikum oben drauf geben. Je nachdem, ob ihr vegan oder vegetarisch essen wollt, könnt ihr noch Schafsfeta darüber krümeln oder Parmesan oder auch vegane Alternativen.

Linsenpasta mit Gelbe-Bete-Sugo

Die Pasta sind lecker aber sie irritieren die Sinne, denn sie schmecken eindeutig nach Linsen, sehen aber aus wie Buchweizenpasta …
© Regine Christiansen

Und hier geht es zum Blogbeitrag auf Sabines Blog.

* Da Linsen ein Rankgerüst brauchen, wachsen sie in der Regel an Getreide. Außerdem ist evtl. der Produktionsprozess der Nudelherstellung nicht 100%ig glutenfrei. Auf den Pasta steht deshalb der Hinweis, „Kann Spuren von … Gluten enthalten“. Ich esse solche Produkte, aber ihr wisst selbst am besten wo eure Toleranzgrenze liegt.

Bete-Buddha-Schale oder neudeutsch Beet Buddha Bowl (vegan und glutenfrei)

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Foto Buddha Bowl. Urheberin Ania Groß

Mindestens sieben Zutaten, fertig ist die Buddha Bowl

Fast alle Bloggerinnen, deren Seiten ich regelmäßig ansehe, sind blogfaul geworden. Das steckt offenbar an …
Gestern habe ich aber gleich ein ganzes Netz Beten verarbeitet und daraus sind zwei leckere Mahlzeiten geworden.
Mittags gabs diese Beet Buddha Bowl. Buddha Bowls sind grad der „heiße Scheiß“, aber eigentlich nur ein altes Leckerschmecker-Essen in neuem Gewand😉.
Ihr findet sie im Netz rauf und runter, und ein richtiges Rezept braucht man eigentlich gar nicht. Es werden grundsätzlich einfach Zutaten von maximaler Vielfältigkeit kombiniert. Mindestens sieben sollen es sein. Ich persönlich glaube aber, dass der Himmel auch nicht runterfällt, wenn‘s mal nur sechs sind.

Vielfältigkeit kann sich auf verschiedenes beziehen. Zum Beispiel auf die Farbe, kombiniert also möglichst viele Farben in eurer Bowl.

Kombiniert Kohlehydrate, Eiweiße, Fette und möglichst viele Nähstoffe. Viele Buddha Bowls enthalten zum Beispiel gekochten Reis oder Quinoa oder Hirse, ich habe die Kohlehydrate mit Süßkartoffel abgedeckt. Eiweiß kann tierisch oder pflanzlich sein, tierisches Eiweiß wäre zum Beispiel Käse oder Joghurt. Ich habe in der Mitte Hummus, also Pflanzeneiweiß aus Kichererbsen. Fett ist bei mir das Walnuss-Öl, in dem ich die Gemüse vor dem Backen geschüttelt habe. Denn auch die Zubereitungsart der einzelnen Zutaten darf ruhig vielfältig sein. Gebacken, gedünstet, roh, püriert …
Ich habe viele Wurzelgemüse in meiner Bowl (Bete, Mohrrüben, Süßkartoffeln, Radieschen), aber auch die Früchte von Pflanzen: Tomaten, Paprika, Zucchini und Blätter: Vogelmiere, Basilikum, Knoblauchrauke, Pfennigkraut und Oregano.
Ganz wichtig ist natürlich, dass man immer ein paar sogenannte Super-Foods reintut, sonst wird das nix mit dem ewigen Leben und so. Ich hab natürlich Bete drin, die sogar ein einheimisches Super-Food ist (das gibt extra Karma-Pünktchen), und Chia oben drauf, weil ich erstaunlicherweise tatsächlich den Eindruck habe, dass mir Chia gut tut … Außerdem knispelt es schon schön.
Man kann auch Obst mit in die Bowl geben, zum Beispiel Trauben, Melone, Ananas oder Birne, die alle gut mit salzigen Lebensmitteln harmonieren.

Der Vorteil bei dem Nebeneinander ist, dass man die Komponenten unterschiedlich würzen kann und beim Essen diese Unterschiede auch herausschmeckt (anders als beim vermischten Salat). Meine Karotten habe ich nach dem Backen mit Schwarzkümmel bestreut, die gebackene Bete mit Ras el Hanut und die Zucchini mit Kubebenpfeffer aus der neuen, schicken Mühle – einem Geschenk von Ralf von Pfefferprofis.
Zusätzlich kann man noch allerlei Toppings zu den Bowls essen: Soßen aller Art, Essig/Öl, Saaten, Nüsse und andere Kerne.

Foto zwei Buddha Bowls und weiteres. Urheberin Ania Groß

Auf dem Tisch kann man noch allerlei dazu stellen, so kann jede*r die eigene Buddha Bowl noch ein bisschen individualisieren.

Zutaten für 2 Bowls wie auf den Bildern:
1 Rote Bete, geschält, in Spalten – geölt und gebacken,
1 Süßkartoffel geschält, in Spalten – geölt und gebacken,
1 große Mohrrübe, geschält, in Spalten – geölt und gebacken,
1 kleine Zucchini, geschält, in Spalten – geölt und kurz gebacken,
ca. 10 kleine, grüne Bratparika geölt und gebacken,
ca. 3 EL Walnussöl, Salz, zum Einölen des Gemüses (in einer festschließenden Dose in wenig Öl/Salz schütteln)
1 Handvoll Cherrytomaten, gewaschen, halbiert,
1 Handvoll Radieschen, geputzt, in Scheiben,
1 Handvoll frische Kräuter, gewaschen, grob geschnitten,
Hummus, fertig oder selbstgemacht,
Ras el Hanut, Schwarzkümmel, Kubebenpfeffer, Salz,
(Kürbiskern-)Öl,
Salatsoße,
Chia-Samen,
Sonnenblumenkerne, ohne Schale

Bowls geben natürlich auch ein feines Picknick-Essen oder Proviant ab, nur zu dolle durchschütteln sollte man sie unterwegs nicht. Und flüssige Zutaten/Soßen lieber in einem extra-Döschen mitnehmen.

Neben den Buddha Bowls im Bild: die schicke, neue Edelstahlpfeffermühle. Urheberin Ania Groß

Schamlose Reklame: Die Pfeffermühle aus Edelstahl mit den praktischen Deckeln habe ich von Pfefferprofis zum Testen bekommen.

Noch ein paar Wörter zur Pfeffermühle – oder Schamlose Reklame 😉

Ich bekam sogar zwei zum Testen geschenkt. Ätsch! Und ich muss sagen, bei mir haben es Pfeffermühlen nicht leicht, weil ich eigentlich seit Jahren sehr zufrieden mit meinen beiden alten bin. Aber was soll ich sagen: die neuen sind optisch viel schöner und funktionieren für alle kleineren Gewürze super! Nur größere Sachen, wie Piment oder Langpfeffer können sie nicht, weil vor dem Mahlwerk ein Steg sitzt, der nix größeres als ein Pfefferkorn vorbei lässt. Aber für die klassische Kombi (bunter) Pfeffer und Salz oder zwei Sorten Pfeffer sind diese Mühlen von Pfefferprofi wirklich fein.
Momentan gibt es nur das einfache Modell zu kaufen: hochwertiger Kunststoff OHNE Deckel, aber bald soll es auch das Modell vom Foto geben: Edelstahl mit Deckel, es rieselt also nicht immer Pfeffer auf die Tischdecke, sehr praktisch! Das Mahlwerk und die Funktion ist bei beiden gleich und somit bei beiden gut.

UPDATE! Zwei Tage später gibt es nun auch die Edelstahlmühle zu kaufen. Ein schönes Geschenk – natürlich nur zum Selbstbehalten.

Gebackene Bete mit Wurzelpüree-Füllung. Vegan und glutenfrei

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gefuellte Bete als Sketchipe, also als gezeichnetes Rezept

Die Bete backen; nebenbei das Püree zubereiten.

Tadaah! Mein erstes #Sketchipe. Oder muss es auf Deutsch #Sketchzept heißen?
Ich bin seit der Social-Media-Week im Februar in Hamburg dank Diana Soriat mit dem Sketchnote-Virus infiziert. Und gesketchte Rezepte (also #Sketchipes) fand ich schon immer hübsch. Nun habe ich auch endlich einen ersten Versuch gemacht. Gefällt euch mein Sketch-Rezept?

Weil Sketchnotes nicht von allen Leute „gelesen“ werden können, hab ichs aber auch nochmal richtig aufgeschrieben:

Zutaten für zwei Personen:
3 – 4 Rote Bete,
1 Pastinake,
1 Karotte,
1 Petersilienwurzel,
2 Kartoffeln,
1 EL Maisgries,
Salz, Pfeffer, Muskatnuss,
ein paar Tropfen Öl

Für die Soße:
200 ml Pflanzensahne (z.B. aus Reis),
1 Bund glatte Petersilie,
2 EL Nussmus,
1 EL Zitronensaft,
etwas Zimt,
Salz

Die Bete je nach Größe mit der Schale ca. 80 Minuten bei 180 ° Umluft im Ofen backen.

Währenddessen die Pastinake, die Karotte, die Petersilienwurzel und die Kartoffeln schälen und würfeln. Mit Salz und zwei Esslöffeln Wasser gar dünsten.

Die fertig gebackenen Beten abziehen und halbieren. Mit einem scharfkantigen Löffel oder besser mit einem Melonenausstecher sehr vorsichtig aushöhlen. Den Inhalt für ein anderes Gericht verwenden.

Das Wurzel-Kartoffel-Gemüse pürieren und mit Salz, Pfeffer und (frisch geriebener) Muskatnuss abschmecken. Wenn es sehr weich ist, gebt noch ein bisschen Maisgries zu. Dieser quillt dann beim Überbacken.

Das Püree mit der Spritztüte in die ausgehöhlten Beten spritzen (oder einfach mit dem Löffel füllen …). Mit etwas Öl beträufeln und im Ofen, wenn ihr habt mit dem Grill, überbräunen.

Während die Bete zum zweiten Mal im Ofen ist, kocht ihr die Soße: Petersilie waschen und fein wiegen. Pflanzensahne erwärmen, Nussmus einrühren. Mit Zimt, Salz und einem Hauch Zitronensaft abschmecken und die Petersilie unterrühren. Ein bisschen Petersilie für die Teller aufheben.

Soße auf die Teller geben, die Beten darauf setzen und mit Petersilie bestreuen.

gebackene Bete mit Wurzelpüree-Füllung

Ist einfach zuzubereiten, sieht aber ziemlich hübsch aus und schmeckt lecker: gebackene Bete mit Wurzelpüree-Füllung

Einkaufstipp: Beim Discounter gibt es – zumindest im Winterhalbjahr – oft Kilobeutel mit gemischem Wurzelgemüse. Da sind auch immer Zylinderbete mit drin, deshalb sind die Beten auf dem Foto länglich. Ihr könnt Püree aus allen anderen Wurzeln herstellen und am nächsten tag den rest davon mir Wasser und Gemüsebrühe zu einer Suppe verlängern. Oder so.

Gelbe-Bete-Kuchen mit Walnüssen und Earl Grey

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Earl-Grey-Bete-Walnuss-Kuchen

Earl-Grey-Bete-Walnuss-Kuchen

Bei Twitter wurde mir kürzlich @sinaiee_maryams Rezept für einen Earl-Grey-Karottenkuchen von ihrem Blog The Persian Fusion in die Timeline gespült.
Statt Karotten gehen Gelbe Bete wunderbar und die hatte ich noch. Um den Kuchen glutenfrei zu machen, habe ich Buchweizenmehl verwendet, und weil ich Olivenöl nicht so mag, mein obligates Walnussöl. Heraus kam ein (bzw. zwei kleine) extrem köstlicher saftiger, gesunder Kuchen (mit ca. 7 Milliarden Kalorien pro Stückchen).

Saftiger Earl-Grey-Bete-Walnuss-Kuchen

Saftiger Earl-Grey-Bete-Walnuss-Kuchen

Zutaten für eine 26er oder zwei 15er Springformen:
300 g Gelbe Bete (nach dem Schälen gewogen),
2 EL Earl-Grey-Tee, ich habe 2 Doppelbeutel (also 4) von Clipper verwendet,
5 EL kochendes Wasser,
230 g Rohrzucker,
250 ml Walnussöl,
4 Eier,
1 TL gemahlene Vanilleschote, reines Vanillepulver gibts z. B. in guten Supermärkten,
180 g Buchweizenmehl, oder Weizen-/Dinkel-Vollkornmehl,
100 g geriebene Walnüsse,
1/2 Tütchen Weinsteinbackpulver,
1/4 TL Salz,
Puderzucker zum Dekorieren

Zuerst den Tee in ein Schälchen tun. Wenn ihr lieber losen Earl Grey verwendet, dann mörsert ihn etwas feiner, sonst habt ihr nachher riesige Blätter im Kuchen, der Tee kommt nämlich mit rein. Also, den Tee ins Schüsselchen und exakt 5 EL Wasser dazu. Abdecken.

Die Gelbe Bete schälen und grob reiben. Mit 2 EL vom abgemessenen Öl verrühren (ihr wisst ja inzwischen, dass Gelbe Bete zu schwarzer Oxidation neigt).

Ofen auf 180° Umluft (oder was entsprechendes, wenn ihr Gas oder kein Umluft habt. Normale Kuchenbacktemperatur eben) vorheizen. Den Boden der Springform(en) mit Backpapier überziehen, den Rand sorgfältig fetten. Achtung! Der Kuchen geht schwer aus der Form, falls ihr Muffins backt, verwendet unbedingt Papierförmchen, die sollten aber ölfest sein.

Öl und Zucker mit dem Handmixer so lange quirlen bis der Zucker sich aufgelöst hat. Dann nacheinander die 4 Eier einzeln unterquirlen. Weiterquirlen bis die Masse maximal hell geworden ist. Dann den Tee, also die Blätter und eventuell noch vorhandene Flüssigkeit zugeben. Bei mir war es Brei, es gab kein Wasser mehr. Zuviel Wasser sollte auch nicht übrig sein, wenn ihr sauber abgemessen habt.

Mehl, gemahlene Walnüsse, Backpulver, Vanille und Salz verrühren.

Mehlmischung, Öl-Ei-Mischung und Bete verrühren und in die Form(en) füllen.

Mind. 50 Minuten backen, danach Stäbchenprobe. Ich glaube allerdings, dass es nichts ausmacht, den Kuchen 10 Min. länger zu backen, wenn man sich nicht sicher ist, der ist so saftig, da passiert nix.

In der Form etwas abkühlen lassen und dann rausholen. Wenn der Kuchen abgekühlt ist, mit Puderzcker dekorieren (mein Kuchen hatte ein Grübchen, deshalb ist das Schablonenmuster in der Mitte etwas unsauber geworden.

Der Kuchen hält sich ein paar Tage (nur der Puderzucker schmilzt dann natürlich) und lässt sich auch gut einfrieren. Und man muss mitnichten Tee dazu trinken😉.

Stillos? Zum kleinen Teekuchen-Stück ein kleiner Latte Macchiato …

Stillos? Zum kleinen Teekuchen-Stück ein kleiner Latte Macchiato …