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Sketch-Rezept/Sketchipe: Rote-Bete-Chutney von Ania Groß

Für mich eine der wichtigsten Arten der Vorratshaltung: Leckere Chutneys. Die eignen sich super für unterwegs und peppen auch viele Gerichte und jedes Buffet auf.

Unser Rhabarber ist leider ziemlich mickrig. Aber für ein paar Gläschen Chutney hat er gereicht.

Zutaten für 6 ziemlich kleine Gläser:
500 bis 700 g Rote Bete,
ca. 500 g Rhabarber,
1 Zwiebel,
2 Knoblauchzehen,
1 EL (Walnuss-)Öl,
2 bis 3 fingergroße Stücke Ingwer,
150 ml guter Essig, ich hatte weißen Bio-Balsamico,
150 g Zucker,
Orangenschale von 1/4 Orange,
Salz,
Pfeffer, Langpfeffer* (ersatzweise Chili), Piment, etwas Zimt, alle (frisch) gemahlen.

Die Bete schälen und in feine Streifen schneiden. Ich habe sie mit dem Spirali zu Spaghetti verarbeitet und danach mit der Schere grob in kürzere Stücke geschnitten. Ich finde, das macht sich im Chutney immer ausnehmend gut. Aber man kann auch ganz normale Julienne schneiden.
Den Rhabarber putzen und in kurze Stücke schneiden (er löst sich beim Kochen auf und ergibt eine zartcremige Konsistenz).
Die Zwiebel schälen und in nicht zu feine Würfel schneiden, ebenso den Knoblauch und den Ingwer (der darf ruhig feiner).

Alles zusammen im Öl andünsten, dabei rühren.

Nach ca. 10 Minuten Essig und Zucker zugeben, salzen und die Gewürze zugeben. Unter gelegentlichem Rühren noch 30 bis 45 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Abschmecken. In sterile Twist-Off-Gläser füllen. Die Gläschen umdrehen und auf dem Kopf abkühlen lassen.

Drei Gläschen von meinem Chutney. Foto: Ania Groß

Damit ihr euch eine Vorstellung machen könnt, wie groß meine Gläschen sind: Klein und ganz klein. Der Block ist A5, also auch nicht groß.

Das Chutney sollte ruhig ein paar Tage oder Wochen dunkel stehen. Es wird eine zeitlang immer besser! Schmeckt zu Getreide oder Kartoffeln, zu Käse und bestimmt auch zu Fleisch (letzteres will ich mir lieber nicht vorstellen).

Das Chutney als Bestandteil einer Buddha Bowl. Foto: Ania Groß

Ein Glas Chutney habe ich natürlich trotz allem sofort geöffnet und als Soße zu einer Buddha Bowl gegessen (vorn im Bild).

* Achtung, der ist erstaunlich scharf. Falls ihr den – wie ich – auch erst neu in der Küche habt, dosiert ihn vorsichtig.

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