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Mini-Windbeutel

Mini-Windbeutel mit einer Füllung aus Rote Bete, Apfel, Meerrettich und Quark.

Kürzlich sah ich bei AK im Backwahn ein Foto. Ich dachte: Windbeutel. Nö, sind gar keine Windbeutel, sind niedliche, kleine Brötchen. Aber Windbeutel sind natürlich trotzdem perfekt für süße und salzige Füllungen! Und sie sind problemlos glutenfrei herzustellen. Probiert es ruhig mit Maismehl aus, auch wenn ihr Gluten vertragt.
Heute gibt es eine salzige Variante, aber ich will auch noch eine süße testen, mal sehen, ob das was wird.

Ich mag immer super gern ganz kleine Windbeutel, die man gleich aus der Hand essen kann – Fingerfood eben.

Mini-Windbeutel

Zutaten für ca. 40 Stück:
250 ml Wasser,
1/2 Teelöffel Salz,
1/2 Teelöffel Zucker,
50 g Butter oder Margarine,
75 g Maismehl, oder anderes helles Mehl,
75 g Maisstärke,
4-5 Eier Gewichtsklasse M

Wasser, Salz, Zucker und Butter in einem Kochtopf aufkochen.
Sobald das Fett vollständig geschmolzen ist, Mehl-Mix auf einmal zugeben und mit einem Holzkochlöffel kräftig unterrühren. Es bildet sich ein Teigkloß, der auf dem Topfboden „abbrennen“ soll,den müsst ihr so lange auf dem heißen Herd rühren bis eine helle Schicht am Topfboden zu sehen ist.
Den Backofen auf 200° Umluft (oder ähnliches, ein Herd ohne Umluft geht auch, das weiß ich noch von früher, als wir einen Gasherd hatten) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier oder -Folie auslegen.
Mit dem Handrührgerät nach und nach die Eier in die Teigmasse einarbeiten. Jedes Ei muß vollständig untergearbeitet sein, bevor das nächste Ei hinzukommt. Der Teig hat die richtige Beschaffenheit, wenn er stark glänzt und sich beim Herausnehmen der Quirle lange Teigspitzen bilden. Bei mir reichten 4 Eier. Er war da noch nicht perfekt, aber ich hatte kein Ei mehr und das Ergebnis ist trotzdem super
Mit der Spritztüte oder 2 Teelöffeln Mini-Teighäufchen auf die Backblech setzen, etwa walnussgroß, die Windbeutelchen gehen auf, deshalb Abstand halten! Die Blech in den vorgeheizten Backofen geben.
Auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten backen.

Tipp für die Windbeutel, die ihr für dies Rezept nicht verwendet: Nach dem Abkühlen können die überzähligen Windbeutel – locker in Tüten oder Dosen verpackt – eingefroren werden. Gefüllt werden sie dann am besten nach kurzem Aufbacken.

Rote-Bete-Meerrettich-Füllung

Zutaten für ca. 20 Windbeutelchen:
1 kleine Rote Bete,
1 kleiner Apfel,
250 g Quark
Meerrettich, frisch oder aus dem Glas, ich hatte scharfen aus dem Glas,
Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Rote Bete schälen, Apfel entkernen, beides fein reiben und die Raspel gut ausdrücken, damit sie nachher keine Flüssigkeit mehr absondern (den Saft könnt ihr trinken, lecker!). Mit dem Quark mischen und mit Meerrettich, Salz und Pfeffer abschmecken.

20 Windbeutelchen entweder einschneiden oder einen Deckel abschneiden und den Rote-Bete-Quark einfüllen. Die Kappuzinerkresseblätter sind nicht nur hübsch als Unterlage, sie schmecken auch sehr gut zu den Minis.

Allzulange vor dem Verzehr sollte man die Windbeutel nicht füllen, damit sie nicht durchweichen, man kann die Windbeutel und auch die Füllung aber gut vorbereiten.

Sie eignen sich mit einem Salat als kreative Vorspeise oder einfach so als Fingerfood oder als Amuse Gueule/Amuse Bouche bei einem Menü.

Windbeutel

Mini-Windbeutel eignen sich fürs Buffet, sollten aber nicht zu lange vorher gefüllt werden.

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