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Ringelbete-Chili

Nicht nur draußen fotografiert, sondern auch gegessen (am 10.11.13).

Nun, wo die ersten 100 Postings seit einiger Zeit im Kasten sind, fange ich an, mich nicht nur am Herd, sondern auch im Blog zu wiederholen. Was soll’s. Entweder erfreut ihr euch an den Fotos, oder ihr denkt, „wenn die das schon wieder postet, dann muss es ja lecker sein, das versuche ich jetzt endlich auch mal“, oder ihr klickt es weg 😉

Es fing an wie so oft, ich wollte aus Ringelbete (die vorletzten aus dem Garten, mitgebracht von meinen Altvögeln), den Tomaten, die sie ebenfalls dabei hatten, einer leicht angetrockneten Paprika und meinen Balkon-Chilis ein Pasta-Sugo kochen, da sah ich, dass es mal wieder eine Dose Kidneybohnen gab im Schrank. Da gab’s nur eines: CHILIIIIIIIIIIII!

In der Reihenfolge des In-den-Topf-Wanderns, Mengen variabel: (Walnuss-)öl, Ringel- oder Rote Bete, mit dem Sparschäler in dünne Scheiben „gehobelt, Falls es noch Stiele und Blätter gibt, kommen die klein geschnitten mit dazu, rote Paprikaschoten, Zwiebelwürfel und Knoblauch, frische Chili oder Chilipulver, eine Scheibe Zuckerzitrone* (klein geschnitten) oder abgeriebene Schale einer Biozitrone und etwas Saft, Zimt, Salz, Koriandergewürz, Cumin, gewürfelte Strauchtomaten, ich hatte einige grüne Sorten dabei, eine Dose Kidneybohnen.

Die Tomaten hab ich erst zusammen mit den Bohnen zu dem gedünsteten Gemüse gegeben, weil ich ein paar grüne Sprengsel erhalten wollte. Die Ringelbete werden bei Kochen und Schmoren ja immer gelblich-rosa mit leicht gräulichem Einschlag, da ist es appetitlicher, optisch etwas gegenzusteuern. Sieht doch ganz lecker aus – oder?

Ringelbete-Chili

Wärmt von innen: Chili.

Ich hatte noch einen halben Becher Saure Sahne, den hab ich dazu gegessen, das ist natürlich nicht vegan. Man kann Brot dazu essen oder einen Stich (Seiden-) Tofu, oder auch Frischkäseersatz aus Sonnenblumenkernen, z.B. Kräuterstreich.

* Zuckerzitronen: Meine ersten Zuckerzitronen waren „Abfall“ beim Kochen von Holundersirup. Aber man kann die auch so machen: 1 Kilo Zucker mit 1 Liter Wasser aufkochen. 9-10 Bio-Zitronen mit Schale in Scheiben schneiden. Mit heißem Zuckersirup übergießen, 1 bis 2 Tage stehen lassen. Alles zusammen kurz aufkochen. Scheiben in absolut saubere Gläser schichten, mit Sirup randvoll gießen, verschließen und auf dem Kopf auskühlen lassen. Nach Anbruch darauf achten, dass die Scheiben immer mit Sirup bedeckt sind.

Wie immer freue ich mich maßlos über jeden Kommentar und wie Bolle, wenn ihr meinem Blog folgt (dazu tragt ihr oben links eure Mailadresse ein und müsst in der daraufhin ankommenden Mail euren Wunsch nochmal bestätigen).

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