Schlagwörter

, , , ,

Gelbes Risotto

Gelbes Risotto, beträufelt mit Kürbiskernöl und bestreut mit gerösteten Pinienkernen. Alles andere als geschmacksneutral (siehe Kasten)

Normalerweise koche ich immer so, dass keine Reste bleiben. Natürlich werden meine Portionen dadurch manchmal ein bisschen groß, aber ich bin ja auch verfressen 😉
Nur beim Risotto, da krieg ich das einfach nicht hin. Nie. Auch diesmal nicht. Wir waren zu dritt und haben sogar mit Nachschlag nur die knappe Hälfte des Risottos geschafft. Dies sind also die …

… Zutaten für 6 bis 8 (!) Portionen
1 große Gelbe oder auch geringelte Bete, mit geringelter Bete wird’s rosa, mit Rote Bete tiefviolett,
375 g Risotto-Reis,
1/2 mittlere Zwiebel,
3 Knoblauchzehen,
2 EL (Walnuss-) Öl,
200 ml Weißwein oder Prosecco, Brühe, wenn ihr ohne Alkohol kochen wollt,
1 – 2 Liter kochendes Wasser,
3 TL Gemüsebrühepulver, in etwas kochendem Wasser aufgelöst,
Salz, Pfeffer
50 gr Butter,
50 gr ger. Parmesan,
150 gr Ziegenfrischkäse,
jede Menge Ruccola, ich hatte 200 g,
50 gr Pinienkerne,
Kürbiskernöl,
frisch gemahlener, bunter Pfeffer

Ruccola waschen und bis auf ein paar Blätter zur Deko grob hacken. Zwiebeln und Knoblauch würfeln. Zusammen mit dem Reis im Öl glasig dünsten. Mit dem Prosecco /Wein ablöschen. Die aufgelöste Gemüsebrühe zugeben. Rühren. Etwas Wasser zugeben. Rühren. Sobald der Reis das Wasser aufgenommen hat, etwas Wasser zugeben. Rühren.
Wenn das erste Wasser aufgesogen wird, kann man die Bete schälen und erst halbieren, dann in dünne Scheiben und dann in Streifen schneiden. Rein in den Topf, Bete braucht ja etwas längere Garzeit. Und gleich wieder heißes Wasser dazu. Rühren.
Sobald der Reis das Wasser aufgenommen hat, etwas heißes Wasser zugeben. Rühren.
Sobald der Reis das Wasser aufgenommen hat, etwas heißes Wasser zugeben. Rühren.
Sobald der Reis das Wasser aufgenommen hat, etwas heißes Wasser zugeben. Rühren.
Usw. usf.
Man kann sich also nicht wirklich weit entfernen, Risotto braucht Aufmerksamkeit.

Ungefähr 40 Minuten dauert das Ganze. Zum Ende der Garzeit Butter, Parmesan und Ziegenfrischkäse einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Ruccola gibt man wirklich erst ganz am Ende dazu, der soll nur warm werden.

Einen nicht zu großen Klecks Risotto auf einen warmen Teller geben. 1 TL Kürbisöl drüber gießen, 1 TL geröstete Pinienkerne drüber streuen. Pfeffer drüber reiben und mit einigen Ruccola-Blättchen dekorieren.

Dazu gab es Bio-Rosé (für mich mit Eiswürfeln, weil das immer so schön sommerlich ist).

Wie immer bei Risotto: zum Reinlegen.

In dem Buch „Heute schon geträumt“ (ja-aaaaaaa, ChickLit …) von Alexandra Potter steht auf Seite 14 (über selbstgekochtes Risotto): „… kommt am Ende eine klumpige, geschmacksneutrale Pampe heraus, an der man zwei Wochen später noch isst, denn was mit zwei Tassen Arborio-Reis anfing, endet damit, dass man ein ganzes Regiment satt bekommt.“ Ich hab Euch das Zitat abgetippst, weil es mir mit der Menge auch so ging ;-), von geschmacksneutral kann hier keine Rede sein!
Advertisements