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Ringel-Bete-Chutney

Fünf Gläser Chutney sind heute entstanden. Und ganz schön viel getrocknete Bete. Außerdem zwei Flaschen passierte Brombeeren und sieben Gläser Brombeerkonfitüre.

„Eigentlich“ lagert man Rote Bete in einer Kiste oder Tonne mit Sand. Hab ich nicht. Man kann sie vorgebacken und geschnitten auch einfrieren. Aber ich hab nur drei Schubladen im Tiefkühler und die sind inzwischen schon tw. gefüllt mit eingefrorenen Stielen.
Einen Teil trockne ich seit Wochen immer mal wieder, schon allein, damit mir nie der Grundstoff für Glückskugeln ausgeht …
Aber man kann zur Vorratshaltung und zur Haltbarmachung natürlich auch so leckere Dinge produzieren wie Chutneys, Relishs und Co.

Ein genaues Rezept für das Chutney habe ich nicht, weil ich immer mal wieder etwas Essig, Zucker, Salz etc. zugegeben habe. Es ist auch gar nicht wichtig. Werft einfach in euren Topf, was da ist, was weg muss oder was ihr für den Winter haltbar machen wollt.

Die gelbe Farbe kommt übrigens nicht aus Gelber Bete (die ist mir denn doch zu schade für Chutney, denn davon hab ich nur ein paar), sondern vom Kurkuma.

Meine Zutaten (ich hoffe, ich hab nix vergessen):
Geringelte Bete (8 kleine),
Rote Zwiebeln (4 normale),
Falläpfel (10 kleine, ordentlich geputzt),
die Stiele und jungen Blätter der Beten,
Zucker,
Essig,
Zitronensaft,
Knoblauch
(10 Zehen),
Koriander gemahlen,
Kurkuma,
frischer Thymian,
frischer Estragon,
Chili,
Orangenschale,
Salz …

Alles Gemüse habe ich sehr klein geschnitten und in etwa der oben angeführten Reihenfolge in den großen Topf getan. Ich hab auch immer mal etwas Wasser zugegeben, grad am Anfang, das ist aber bestimmt völlig verkocht. Als alles drin war, hab ich das Chutney noch ca. 30 Minuten köcheln lassen. Die Schraubdeckelgläser habe ich mit klarem Schnaps (ist egal, was) ausgespült. Das hat schon meine Mutter früher so gemacht und mir wird äußerst selten was schlecht. Das Chutney wird möglichst heiß möglichst hoch eingefüllt, die Gläser sofort verschlossen und auf den Kopf gestellt (so werden winzige Undichtigkeiten verschlossen) bis sie kalt sind.

Schmeckt zu allem ;o)
Zum Beispiel zu Tofu, zu Reis, zu Bratkartoffeln, zu Käse – bestimmt auch zu Fleisch und vielleicht sogar zu Fisch?!
Zu (Tortilla-)Chips oder Crackern mache ich manchmal einen Dipp: als Grundlage Quark oder Frischkäse und da hinein rühre ich ein paar ordentliche Löffel Chutney. Abschmecken, fertig.

Kokos-Jasminreis mit Chutney

Kokosreis mit frischen Chutney. Mmmmmmmh!

Es bleibt beim Einkochen ja immer ein Rest … Zum Rest vom Chutney habe ich mir leckeren Reis gekocht: Jasminreis nach der Quellmethode. Ich hab außer dem Wasser einen guten Schuss Kokosmilch in den Topf gegeben. Salzen erst nach dem Kochen.

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