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Neulich wollte ich darüber bloggen, wie mir der Rote Bete-Merrettich-Aufstrich von Zwergenwiese schmeckt. Und dazu hatte ich auch endlich mal wieder Apfelbrot gebacken. Und dann hab ich mir die ganze Nacht die Füße gekratzt, was ein Hinweis darauf ist, dass in dem Aufstrich Gluten gewesen sein könnte (juckende Füße hab ich nämlich immer, wenn mir Gluten ins Essen gerät). Es war also sehr lecker, aber ich hab das angebrochene Glas verschenkt, mein Nachtschlaf ist mir lieber.

Heute hab ich mir aufgrund einer Anregung von Fjonka endlich mal eine Rote Bete-Suppe gekocht, und dazu schmeckte mein Apfelbrot ganz phantastisch, so dass ich das auch endlich mal bloggen kann, obwohl da kein Fitzel Rote Bete drin ist 😉

schnelles Rote Bete-Kokos-Süppchen

Schnelles Rote Bete-Kokos-Süppchen mit Apfelbrot.

Ich hab die Suppe super fix aus getrockneter Rote Bete gekocht, wenn Ihr aber eine vorgebackene (oder eine von diesen vorgekochten Dingern) Bete habt, könnt Ihr das Rezept auch flott zusammen rühren.

Zutaten für 1 große Tasse (0,3l) :
1 Handvoll Rote Bete-Chips (oder eine mittelgroße vorgegarte),
1/4 Zwiebel,
1 TL Walnuss-Öl,
100 ml Kokosmilch,
100 ml Soja-Sahne (light),
Gemüsebrühe,
Speisestärke,
geheime Zutat (Zimt),
Salz

Die Bete in der Elektromühle pulverisieren (wenn Ihr vorgegarte habt, schneidet Sie in kleine Würfel und püriert die Suppe am Ende).

Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und im heißen Öl andünsten. Kokosmilch, Sojasahne und Bete-Pulver dazu geben.

In einem Gefäß eine Tasse kaltes Wasser mit 1/4 TL Speisestärke und einem Teelöffel Gemüsebrühpulver kräftig vermixen, damit es keine Klümpchen gibt.

Zur Suppe gießen, einmal aufkochen lassen, damit die Speisestärke die Suppe andicken kann. Mit Salz und einer Prise Zimt abschmecken (und jetzt ggf. pürieren).

Das Brot Eurer Wahl toasten und nach Geschmack mit Aufstrich oder (veganer) Butter bestreichen.

Ich hab die Suppe in einen großen Becher gefüllt und für die Optik noch ein bisschen Sojasahne drauf gegossen. Dann hab ich sie mit auf den Balkon genommen, so konnte ich in der Sonne beim Essen bequem lesen und dem Schnee, der noch auf dem Balkon liegt, beim Tauen zusehen ;-).

Zutaten für 1 großes Apfelbrot (glutenfrei, hefefrei, laktosefrei, backtriebmittelfrei …):
1000 gr geputzte, mit der Schale geraspelte Äpfel,
70 g Zucker,
ca. 600 g Maismehl,

100 g Maisgries (Polenta),
1 TL Salz

Die Äpfel am Vorabend raspeln, mit dem Zucker verrühren und bis zum nächsten Tag stehen lassen.

Den Ofen auf 150° Umluft vorheizen.

Polentagries und Salz in die Äpfel einrühren und nach und nach das Mehl zugeben, mit den Knethaken des Rührgerätes rühren bis ein nicht zu feuchter Teig entsteht (wenn die Äpfel eher trocken sind, muss man aber aufpassen, dass der Teig nicht krümelig wird. Dann einfach noch einen Apfel raspeln und zugeben – oder eben etwas weniger Mehl).

Eine Kastenform mit Backpapier auskleiden oder fetten, den Teig einfüllen, nur leicht andrücken, aber oben schön glattstreichen. Bei 150° 2 Std. backen.

Heraus kommt ein extrem festes, aber leckeres und saftiges Brot, nur bestehend aus Äpfeln, Zucker, Mais und Salz (anderes Vollkornmehl geht natürlich genauso, nehmt einfach das, was Ihr am besten vertragt!).

Ich schneide den Laib in Scheiben, die ich, mit Backpapierstreifen voneinander getrennt, einfriere. Zum Essen schmeiß ich sie dann einfach gefroren in den Toaster.

Dies Brot ist eine Alternative für alle, die wegen der darin enthaltenen Backtriebmittel auch kein herkömmliches, glutenfreies Brot essen können. Ich finde das leicht fruchtige Brot mit Käse einfach genial, und auch viele vegane Aufstriche passen gut dazu. Wie Ihr auf dem Bild seht, habe ich einen Teil des Teiges in Herzmuffin-Förmchen etwa fingerhoch eingefüllt und 1 Std. mitgebacken. Das geht super, das mache ich wieder!

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