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Beinahe täglich sehe ich mir fasziniert die Statistik meines Blogs an. Einmal interessieren mich natürlich die Nutzerzahlen. Bis zum 2. Dezember 2012 konnte man darüber nur mutmaßen, es wurden nämlich „nur“ die Seitenaufrufe angezeigt und so konnte es durchaus sein, dass zwar 20 Seitenaufrufe angezeigt wurden, dass aber eine einzige Leserin sich diese 20 Seiten angesehen hat. Mutmaßungen eben. Seit 3. Dezember werden nun auch die verschiedenen Nutzer angezeigt. Das ist natürlich total klasse.
Die Seitenaufrufszahlen sind in diesem Jahr für meine Begriffe extrem angestiegen und von Juni auf Juli gab es dann noch zusätzlich einen Sprung nach oben.
Während es im Jahr 2011 im Schnitt 4 Seitenaufrufe täglich gab, liegt der Jahresschnitt für 2012 bei 18 Seiten, in der zweiten Jahreshälfte sogar bei über 25.
Okay, es gibt Blogs, die zählen ihre Besucherinnen in Tausendern … Aber die haben dann erstens nicht so ein Nischenthema und sind zweitens auch oft auf englisch.
In den 25 Tagen, seit es die Nutzerzählung gibt, waren im Schnitt 24 Nutzerinnen auf meinem Blog. Wow! Danke 🙂

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Was noch ausbaufähig ist, sind die Kommentare, es sind in insgesamt etwas über 2 Jahren erst 194 und davon sind auch noch 62 von mir (Antworten auf Eure Kommentare). Diejenigen von Euch, die selbst bloggen, wissen sicher, wie sehr man sich über Kommentare freut! Klasse wären natürlich Kommentare, wenn jemand was nachgekocht/gebacken hat. Aber ich selbst kenne das auch: man sieht ein Rezept/eine Anleitung in einem Blog und denkt, dass man das mal probieren könnte, und dann wird es doch nichts. Insofern: Kommentiert bitte munter drauf los, auch, wenn Ihr erstmal nur denkt „klingt lecker/seltsam/igitt/göttlich“ oder wenn Ihr eine Idee habt, wie man das abwandeln könnte.

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Ein Lächeln, ein Nicken oder ein „aha“ entlocken mir die Suchbegriffe der Nutzerinnen.
Dabei ist anzumerken, dass Google Synonyme kennt. Viele Süddeutsche und wahrscheinlich auch Nutzerinnen aus Österreich und der Schweiz suchen nach Roten Rüben. Das klappt. Auch Randen habe ich in den Suchbegriffen schon gesehen, aber noch nicht oft.
Begonnen habe ich das Blog zunächst als Rote Beete-Blog, bis ich lernte, dass die neue Schreibweise Bete ist. Mit einem „e“. Erlaubt ist aber beides und davon wird Gebrauch gemacht, gefühlt suchen mehr Leute nach Beete als nach Bete.

Manchmal würde ich den Suchenden gern antworten können, aber ich weiß ja nicht, ob diese Menschen jemals wieder auf mein Blog kommen …

Ich hab mal die Suchbegriffe, nach denen nur EINMAL gesucht wurde, kopiert und aussortiert. Hier stelle Euch ein paar davon vor.

„rote beete hübsch werden“
ähhhhh, klappt nicht. Wenn man durch den Verzehr von Rote Bete hübsch würde, müssten die Menschen auf den Straßen, durch die ICH gehe, ohnmächtig vor Andacht darnieder sinken 😉

„speiseöl auf rote bete versuch“
Hat jemand ne Idee, was DAS bedeuten soll?

Einige Suchen bringen mich direkt auf Rezept-Ideen:
„wie fächert man rote bete“
Ich hab irgendwo ein Rezept für Fächerkartoffeln gespeichert, das geht ja vielleicht auch mit Bete, mal sehen …

„rote bete mango orangen dressing“
Vielleicht als Carpaccio mit vorgegarter Bete? *schleck*

„rote beete suppe“
ich hasse Suppe (außer Tomatensuppe), aber ich werde in mich gehen … Borschtsch. Wie das schon klingt. Bäh. Aber vielleicht schmeckt das ja dropsdem? Wir werden sehen.

„warm rote beete mit soja joghurt“
mmmmmmmmmh, ja, vorher ein bisschen Zimt über die warme Bete gestäubt. Der Gedanke macht mir einen Sabberzahn.

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„rote bete züchten“
„roote beete zucht“ (Doppelt doppelt, auch hübsch)
„rote bete wachsen nicht“ (kenn ich)
„vermehrung rote bete“ (Bienchen und Blümchen. Nur eine Vermutung …)
„rote bete im balkonkasten kultivieren“ (kultiviert formuliert!)
„wachsen rote beete in der erde“ (JA! Obwohl – eigentlich wachsen sie ja eher darüber …)
„rote beete anbauen im hochbeet“ (erstklassige Idee!)
„rote beete in kaesten“
Ich war ja mit meinen Versuch 2011, Rote Bete auf dem Balkon zu ziehen, nicht so erfolgreich. Ob es aber vielleicht gar nicht an den Kästen und Kübeln lag, sondern eher daran, dass mein Südbalkon so knalleheiß ist, weiß ich nicht. Vielleicht versuche ich es mal wieder. Ich hoffe aber seeeehr, dass mein Väterchen ein Eckchen in seinen Hochbeeten für Bete einplant. Die zylindrige Bete fand ich genial und Gelbe Bete hätte ich auch gern mal.

Manchmal bin ich mir ganz, ganz sicher, dass mein Blog helfen konnte:
„simple rote bete rezept“ (davon gibt es hier ca. 50)
„wie sieht so eine rote bete aus“ (Sie wachsen in Gläsern und vorn steht Kühne, Spreewald oder Alnatura drauf)
„rote bete gemüse mit zimt“
„versuche mit roter beete“ (Guckstu hier Stichwort Experiment)
„was kann man mit den stielen von der roten beete machen?“ (Hier werden Sie geholfen.)
„rote beete pulver rezept“ (Wie man Pulver macht? Erst Rote Bete Chips herstellen und dann mahlen. Verwenden kann man es u.a. für Rote Bete-Trüffel.)
„gibt es gefrorene rote beete“ (Ja, man kann sie vorgegart einfrieren. Nicht ganz so gut wie frisch, aber besser als die vorgekochte aus dem Supermarkt. Finde ich)
„rote vorspeise“ (Ich finde die Vorspeisen hier zwar eher lilaaaaaa, aber egal …)

Zwei besonders hübsche Schreibweisen:
„rezep gekochte ote beete vegan“
„rote bete maffin“

Faszinierend, da hätte ich dann doch gern mal nachgefragt:
„rezept rote beete mit blad“
„rote kubel“
„azukibohnen 1996“
„kartoffel gar teelicht“

Und sonst so:
„80 g nudeln roh“
„maschine zum pürieren krankenhaus“
„quellmethode rote linsen“
„pfeffer muskatnuss paprika“
„pellkartoffeln“
„wie erstell ich 400 ml gemüsebrühe?“
„rosa pfeffer frisch“

Sicher gibt es zum Jahresende noch eine offizielle Auswertung der netten Piepel von WordPress, aber vielleicht hattet Ihr ein bisschen Spaß beim Lesen meines subjektiven Jahresrückblicks.

Ausblick: Zum Jahresanfang gibt es demnächst ein sehr leckeres Rezept, dass leider völlig diätuntauglich ist 😉 Ich bringe Eure guten Vorsätze also gleich zum Jahresbeginn ins Wanken, hehehe

Bis dahin gehabt Euch wohl, liebe Leserinnen und Leser, wir lesen uns 2013!

Eure PurpurBête

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