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Es ist Winter, es ist kalt, es liegt Schnee (oder es ist glatt oder beides …). Wir lieben Suppe (ich nicht!), Eintöpfe, Curries! Und außerdem hatte ich aus Gründen *wink zu ParadizeApple* eine Dose Kichererbsen zu verwerten.

Also mal wieder ein leckeres, scharfes, heißes Rote Bete-Curry! Beim Wühlen in den Vorratskisten (ich suchte Mandeln für Rote Bete-Schokoladenkuchen) fiel mir ein Tütchen Quinoa in die Hände. Na, das ist doch eine tolle Beilage oder?!

Curry

Schon die Farben wärmen oder?? Beim Würzen kann jeder selbst entscheiden: für kleine Feuerschlucker oder milde Schärfe.

Der Schnee und die Glätte halten mich vom Rad fahren ab, so dass meine Zutaten diesmal recht ungewöhnlich sind, weniger Bio, dafür umso teurer. Bei frischer Mango habe ich kapituliert, 2,49 € waren mir zuviel, deshalb die Büchse:

Zutaten Curry

Die Beten im Bild sind schon vorgebacken. Wie immer ist alles flexibel, besonders die Gewürze. Macht doch einfach, was ihr wollt!

Zutaten für 3 große Portionen:
180 g Quinoa,
440 ml Wasser,

3 bis 6 TL Walnussöl,
2 vorgebackene, mittelgroße Rote Bete,
2 kleine Zwiebeln,
1 mittelgroße Süßkartoffel,
1 mittelgroße Dose Kichererbsen,
1 (Dose) reife Mango,
400 bis 500 ml Orangensaft,
Gemüsebrühepulver,
Koriandergewürz, Kurkuma, Chili, Paprika, Pfeffer, Salz

Die Quinoa-Körner in einem Sieb gut abspülen. In 440 ml Wasser aufkochen, Temperatur reduzieren, 20 Min. simmern lassen. Vom Herd ziehen, salzen, ausquellen lassen.

Das Curry hab ich mal wieder in zwei Töpfen gekocht, weder esse ich gern Gerichte, die komplett lila sind, noch sieht das auf Fotos besonders schön aus. Wer Zeit und Töpfe sparen will, macht das einfach anders.

Die Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden. Die Süßkartoffel schälen und in Würfel schneiden. Die Kichererbsen in einem Sieb abspülen. Die Beten abziehen, in Viertel und dann in Scheiben schneiden. Die Mango entweder schälen, vom Kern lösen und in nicht zu kleine Stücke schneiden – oder die Büchse öffnen, den Saft abgießen, austrinken (und sich wundern, was „die“ unter leicht gezuckert verstehen) und die großen Stücke ebenfalls in nicht zu kleine Stücke zerteilen.

In einem großen Topf einen TL Öl erhitzen, die Zwiebeln dazu geben, wenden, die Süßkartoffeln zugeben und unter häufigem Wenden andünsten. Wenn alles leicht gebräunt ist, die Kichererbsen dazugeben. Je einen TL Kurkuma, Koriandergewürz und Gemüsebrühe darüber stäuben. Wenden. Ca. 400 ml O-Saft angießen. Etwa 10 bis 15 Minuten bei mittlere Hitze köcheln lassen bis die Süßkartoffeln gar sind. Mit Salz und ggf. Gemüsebrühe abschmecken.
Im zweiten Topf 1 TL Öl erhitzen, die Bete-Scheiben zugeben, mit Salz, Pfeffer und Chili bestäuben. Wenden. Ca. 100 ml O-Saft zugeben. Bei mittlerer Hitze den O-Saft komplett verkochen lassen.
Je nachdem, ob man frische oder Dosenmango verwendet, gibt man diese nun in den ersten Topf und erhitzt die Mango kurz (Dose) oder gart sie noch 2 bis 3 Minuten mit.

Zum Anrichten gibt man zuerst Rote Bete auf den tiefen Teller oder in die Schüssel, dann das gelbe Curry und zum Schluss nochmal einige Scheiben Bete. Das Quinoa beträufelt man mit 1 TL Walnussöl und isst es dazu.

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