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So, nun hab ich mich auch mal selbst ans Chutney-Kochen gemacht. Ist ja simpel, braucht nur ein bisschen Zeit. Inzwischen habe ich auch die letzten noch grünen Tomaten und Paprikas vom Balkon zu Chutney gekocht. Bei Chutneys kommt es ganz und gar nicht auf die Mengen an. Hauptsache lecker und süßsauer.

chutney

Mmmmmmmmmmh, viele Gläser Chutney. Habs auch schon auf einem Buffet getestet, ging rasend weg zu glutenfreien Rosmarincräckern.

Zutaten:
2 große, vorgegarte Rote Bete, geschält,
2 ziemlich große Rote Zwiebeln,
2 ziemlich große Äpfel (Boskop),
1 Granatapfel,
1 EL (Walnuss-)Öl,
150 g brauner Zucker (Mascobado),
1/2 Liter Apfelsaft, naturtrüb,
Balsamico-Essig,
1 TL getrockneter Thymian,
50 g Pinienkerne, am besten geröstet,
Chili, Pfeffer, Salz

Einige (3 bis 5, je nach Größe) sehr saubere Schraubgläser mit etwas hochprozentigem zusätzlich ausschütteln.

Kerne aus dem Granatapfel „puhlen“ und beiseite stellen. Rote Bete und Apfel würfeln (1 cm).
Zwiebeln feinhacken und im Öl andünsten. Zucker dazu und leicht (!) bräunen lassen, dann schnell Apfel- und Bete-Würfel dazu geben. Apfelsaft angießen, Thymian, Pinienkerne und ca. 3 EL Balsamessig dazugeben. Mit Chili, Pfeffer und Salz würzen.
Ca. 1/2 Stunde köcheln lassen (drauf achten, dass nichts anbrennt. Rühren und ggf. noch Apfelsaft angießen). Die Granatapfelkerne dazu geben und noch 5 Minuten weiterkochen. Mit Essig, Pfeffer, Salz und Chili KRÄFTIG abschmecken.

In die Gläser füllen. Mit einem Löffel gut reindrücken, damit möglichst wenig Luft mit in die Gläser kommt. Die Gläser sehr hoch füllen, bis zum Rand. Sofort verschließen und auf den Kopf stellen. Erst umdrehen, wenn das Chutney kalt ist.

Das Chutney hält sich nicht so ewig wie Marmelade, nach Möglichkeit sollte man es deshalb im Kühlschrank aufbewahren oder zügig essen (leichteste Übung, nä?).

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