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Gestern hatte ich mit einem Ofengemüse zusammen 2 Rote Bete vorgebacken. Und da kam mir die Idee, endlich mal ein Risotto auszuprobieren. Ja, schicke Idee an einem Sonntag. Risotto will „eigentlich“ geplant werden, denn dazu braucht man Butter und Parmesan.
Außerdem muss man Risotto „eigentlich“ dauernd rühren und das 40 Minuten lang. Dazu hatte ich aber keine Lust, das Wetter war so schön und ich habe immer noch keine Kochplatte für draußen. Deshalb habe ich improvisiert. Und das Ergebnis war lecker und wegen der fehlenden Zutaten obendrein vegan (ich sehe an den Suchbegriffen, die zu meinem Blog führen, dass viele Veganer hier landen).

Improvisiertes Rote-Bete-Risotto, vegan

Improvisiertes Rote-Bete-Risotto, vegan

Zutaten für 2 bis 3 Portionen:
um und bei* 200 bis 300 g vorgebackene Rote Bete,
250 g Arborio-Reis,
1/2 Zwiebel,
2 TL (Walnuss-)Öl
750 ml Gemüsebrühe,
Salz, Pfeffer.
Als Toppings hatte ich Rauke, Walnüsse und Kürbiskernöl. Vieles andere ist denkbar, z. B. Basilikum, glatte Petersilie, andere Nüsse oder Kerne …
* Um und bei ist norddeutsch für circa.

Die Zwiebeln würfen und im heißen Öl kurz andünsten. Den Reis dazugeben und wenden, damit er etwas glasig wird (das geht mit mehr Öl übrigens besser, ich weiß aber nicht, ob es fürs Ergebnis einen Unterschied macht).
Dann die gesamte Brühe auf einmal dazugeben. Deckel drauf, auf kleine Temperatur schalten (bei mir 3 von 9). Küchenwecker stellen: 30 Min. Auf den Balkon gehen (Wecker mitnehmen), lesen/Rauke pflücken ;o)
Weil ich es nicht mag, wenn mein ganzes Essen LILA ist, habe ich nach 30 Minuten die in Scheiben (oder Würfel) geschnittene Rote Bete mit etwas Öl in einen 2. Topf gegeben und erhitzt. Dann habe ich die Hälfte des Risottos dazugegeben. In beiden Töpfen habe ich das Risotto mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt (an dieser Stelle käme sonst die Butter und der Parmesan dazu).
Nachdem der Reis die gewünschte Konsistenz hatte, habe ich mit zwei Löffeln abwechselnd helles und LILA Risotto auf die Teller gegeben und Rauke, Walnüsse und ein paar Tropfen Kürbiskernöl drauf gestreut/getropft.

Wer nix gegen 100%ig violettes Essen hat, lässt den Unsinn mit dem zweiten Topf weg und gibt die Rote Bete-Scheiben/-Würfel einfach kurz vor Ende der Garzeit in den Topf.

Und weil ich ne neue Gebrauchtkamera habe, gibt es jetzt noch ein zweites Foto ;o)

Weil ich so viele schöne Bilder gemacht habe, hier noch eins

Ein Close-up

Und demnächst mache ich nochmal ein „richtiges Risotto“. Ihr könnt ja in den Kommentaren mal Vorschläge posten, wie ich das machen soll! Was tut Ihr in Eure Rote Bete-Risottos? Selbst wenn ich es vielleicht nicht umsetzen kann, weil ich ja leider einige Unverträglichkeiten habe, freut es sicher die (inzwischen recht zahlreichen) anderen Blogleserinnen und -leser!

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